Rosenbogen selber bauen

Rosenbögen aus Holz oder Metall sind in allen Bau- oder Gartenfachmärkten erhältlich. Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie solche den Garten strukturierenden Konstruktionen selbst bauen - und zwar genau in den Maßen, die Sie haben möchten. So ein selbst gebauter Rosenbogen ist in der Anschaffung wesentlich günstiger als gekaufte Exemplare. Wenn Sie mit Holz arbeiten wollen, sollten Sie dieses jedoch unbedingt wetterfest machen, beispielsweise indem Sie bereits bearbeitetes und für den Außenbereich geeignetes Holz verwenden oder entsprechende Anstriche anbringen. Anderenfalls dürfte die selbst gebaute Konstruktion bereits nach wenigen Jahren ausgetauscht werden müssen. Gut eignet sich auch besonders robustes Thermoholz.

Rosenbogen selber machen
Ein Rosenbogen aus Holz ist einfach selbst zu improviseren

Einfache Konstruktion aus Bambusstäben oder Rundhölzern

Diese ganz simple Konstruktion sollte selbst Handwerkern gelingen, die nicht allzu viel Erfahrung mit dem Selbermachen haben. Hierfür brauchen Sie vier bis sechs – je nach gewünschter Breite – stabile und zwei Meter hohe Rundhölzer oder auch dünne Baumstämme / gerade Äste. Diese verbinden Sie mit weiteren runden Hölzern in der gewünschten Länge, die mittels Holzschrauben, Metallwinkeln oder Querstreben befestigt werden. Dabei sollte ein Rechteck oder Quadrat, je nach gewünschter Form, entstehen. Für mehr Stabilität sorgen angebrachte Querstreben, während an die Seitenteile selbst gefertigte Gitter aus dünnen Bambusstäben angeschraubt werden.

Konstruktion mit vier Kanthölzern

Dieser Rosenbogen besteht aus vier stabilen Kanthölzern, die mit Hilfe von zwei Querleisten miteinander verbunden werden. Diese Querleisten erhalten durch eine Verbindung mit mindestens fünf Querriegeln Stabilität, während der Raum zwischen den Kanthölzern mit einem selbst gefertigten Holzspalier gefüllt wird.

Holzkonstruktion mit Drahtgeflecht

Ebenfalls recht einfach ist dieser Rosenbogen aus Holz und Drahtgeflecht, für den Sie einfach vier Kanthölzer im Boden verankern und je zwei mit einer Querstrebe miteinander verbinden und so stabilisieren. Der eigentliche Bogen, der die beiden Gerüste miteinander verbindet, besteht aus einem passend zugeschnittenen Drahtgeflecht. Weitere Drahtgeflechte werden in den Raum zwischen den Pfosten angebracht und dienen den Rosen als Kletterhilfe.

Ideen für Rosenbögen aus Metall

Haltbarer als das Naturmaterial Holz sind Rosenbögen aus Metall, die Sie selbst auch beim Fachmann feuerverzinken lassen können. Ganz einfache Konstruktionen bestehen aus langen Moniereisen, die Sie selbst in der gewünschten Form zurecht biegen oder auch biegen lassen und dann einfach im Boden verankern. Zwischen die einzelnen Streben können Sie Drahtgeflechte als Kletterhilfe setzen oder einfach nur Drähte spannen.

Verankern von Rosenbögen in der Erde

Ganz gleich für welchen Rosenbogen Sie sich auch entscheiden, äußerst wichtig ist die stabile Befestigung durch eine Verankerung im Boden. Anderenfalls könnte die gesamte Konstruktion mitsamt den Rosen beim nächsten Sturm umgerissen werden. Hierfür betonieren Sie die Stützpfeiler ein – entweder direkt im Boden oder in großen Pflanzkübeln – oder aber stellen die Pfeiler in großen, mit Steinen gefüllten Drahtkörben auf.

Tipps

Sie können den Rosenbogen auch so verbreitern, dass eine Art Laube oder Pergola entsteht. Darunter lassen sich wunderbar Sitzplätze aufstellen, auf denen Sie dann im Sommer unter herrlichen blühenden Rosen sitzen können.

Text: Ines Jachomowski
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