Alles über die Blätter der Robinie

Sie wächst meterhoch in den Himmel, blüht im Frühsommer in strahlendem Weiß und bildet lange, braune Früchte, die Robinie zeichnet sich durch viele Merkmale aus. Ein besonderes Augenmerk gilt jedoch den Blättern des Laubbaums. Die stark gefiederte Erscheinungsform, die für Schmetterlingsblüter wie der Robinie typisch ist, verrät ihre exotische Herkunft. Ursprünglich stammt, die Scheinakazie, wie die Robinie auch genannte wird, nämlich aus Nordamerika. Diesen Beinamen hat sie übrigens auch ihrer Blattform zu verdanken. Lesen Sie im Folgenden mehr, was es mit den Blättern der Robinie auf sich hat.

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Die Einzelblätter der Robinie sind etwa 3cm lang

Merkmale

  • unpaarig gefiedert
  • Blattfarbe: grün
  • wechselständig
  • 9-19 Einzelblätter an einem Stiel
  • Länge der Einzelblätter: 3-4 cm
  • gesägter Blattrand
  • Nebenblätter sind zu Dornen umgewandelt

Hinweis: Mit der Familie der Mimosengewächse, zu denen auch die Akazie zählt, ist die Robinie nicht direkt verwandt. Dennoch ist häufig von der Scheinakazie die Rede. Dies ist auf die äußerliche Ähnlichkeit der Robinien Blätter sowie der spitzen Dornen zurück zu führen. Auch der Honig, den man aus der Robinie gewinnt, wird im Handel unter der Bezeichnung Akazienhonig vermarktet. Gleichermaßen sind es die Blätter, an denen Sie eine Akazie von einer Robinie unterscheiden können. Während die Akazie paarig gefiedert ist, also eine gerade Zahl von Einzelblättern an einem Blattstiel besitzt, weist die Robinie zusätzlich ein alleinstehendes Einzelblatt am Ende des Blattstiels auf.

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Zeitpunkt des Blattaustriebs

Die Blätter der Robinie bilden sich vergleichsweise spät. Oft kommt es erst Ende Mai zum Blattaustrieb, gleichzeitig mit der Blütenbildung.

Vorsicht giftig

Die Robinie wird als äußerst toxisch eingestuft. Lediglich von den Blüten geht keine Gefahr aus. Am giftigsten ist die Rinde, doch auch die Blätter enthalten Inhaltsstoffe, die mit Vorsicht zu genießen sind. Für Tiere hat der Verzehr oftmals sogar tödliche Folgen. Aber auch Menschen dürfen nicht von den Baumbestandteilen essen.

Krankheitsbefall der Blätter

Die Schmetterlingsart der Robinien Miniermotte hat es speziell auf den Laubbaum abgesehen. Der Schädling legt seine Eier auf den Blättern ab, die den Larven nach dem Schlüpfen als Nahrung dienen. Sie erkennen eine Befall an einer Verfärbung der Blätter, auf die der Blattverlust folgt. Trotz dieser Symptomatik scheint der Schädling für den Laubbaum recht harmlos. Das Eingehen der Robinie aufgrund der Robinien Miniermotte wurde noch nicht beobachtet.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: aga7ta/Shutterstock

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