So düngen Sie den Rasen mit Kompost

Kompost ist der ideale Rasendünger, denn er liefert wichtige Nährstoffe. Er sorgt nicht nur für ein verbessertes Pflanzenwachstum, sondern unterstützt auch die Bodenfauna. Einige Faktoren sollten Sie beim Düngen beachten.

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Kompost ist ein sehr guter Dünger

Nährstoffe für Gräser und Bodenlebewesen

Durch das regelmäßige Rasenmähen werden dem Boden stetig Nährstoffe entzogen. Die Gräser müssen immer wieder Nährstoffe aus dem Substrat ziehen, damit sie nachwachsen können. Sie benötigen Phosphor, Stickstoff, Magnesium, Kalium und Kalzium. Spurenelemente wie Kupfer und Mangan, sowie Eisen und Bor sind unerlässlich für ein gesundes Pflanzenwachstum. Die Nährstoffe kann ein gut zersetztes Kompostsubstrat bieten. Es liefert einen organischen Dünger und verbessert gleichzeitig die Bodenqualität.

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Viele Bodenorganismen ernähren sich von den pflanzlichen Bestandteilen im Kompost. Ihre Aktivität sorgt dafür, dass Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar gemacht werden. Sie lockern den Boden auf und gewährleisten eine optimale Durchlüftung. Bodenlebewesen haben einen Einfluss auf das Wasserhaltevermögen im Substrat. In der Summe dienen sie der Rasenpflege und sollten durch eine Rasendüngung unterstützt werden.

Zeitpunkt für eine Düngung

Düngen Sie den Rasen im März oder im April, um die Vitalität der Gräser zu unterstützen. Kompost fördert die Widerstandsfähigkeit des Rasens und sorgt dafür, dass er in einem saftigen Grün strahlt. Die Komposterde ist ideal für eine Zwischendüngung während der Sommermonate. Wenn Sie den Rasen im Oktober mit Kompost düngen, sorgen Sie für eine Zufuhr von Kalium und Phosphor. Die Pflanzen nutzen in dieser Zeit die Nährstoffe für das Wurzelwachstum und die Entwicklung von Ausläufern.

Tipps zum richtigen Düngen

Streuen Sie den Kompost in einer dünnen Schicht auf die Rasenfläche. Arbeiten Sie das Substrat sorgfältig in die Grasmatte ein, sodass die Nährstoffe besser in den Boden gelangen. Achten Sie auf eine durchdringende Bewässerung des Rasens. Das sorgt dafür, dass sich der Kompost mit der Erde vermischt. Die Bodenorganismen nehmen den Kompost auf, sodass Sie nach zwei Tagen nichts mehr erkennen können.

Das macht einen guten Kompostdünger aus:

  • keine unverrotteten Pflanzenteile
  • feine Krümelstruktur
  • ausreichend Feuchtigkeit

Nutzen Sie nur gut zersetztes Kompostsubstrat für eine Rasendüngung. Ein gefüllter zehn Liter Eimer reicht für eine Fläche von zehn Quadratmetern. Sie können die Menge reduzieren, wenn Sie Ihren Rasen mehrmals pro Jahr düngen.

Text: Christine Riel
Artikelbild: vilma3000/Shutterstock

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