Quitte als gesundes Wunder: Was Großmütter schon wussten

Seit vielen Jahrtausenden werden die heilenden Kräfte des herbstlichen Obstes dokumentiert. Quitten enthalten große Mengen an Vitamine. Erfahren Sie Details und Fakten über wertvolle Quitten aus heimischen Gärten.

Quitte gesund

Ein vitaminreicher Schatz

Quitten enthalten einen großen Anteil an Vitamin C. Diese übertrifft den Gehalt von Äpfeln um ein Vielfaches. Zudem weisen die Früchte des Kaukasus folgende Mineralstoffe auf:

  • Natrium
  • Zink
  • Kalium
  • Eisen
  • Kupfer
  • Fluor
  • Mangan

Außerdem enthalten die Früchte verschiedene Gerbstoffe, Gerbsäuren und Pektin. Letzteres dient nicht nur der Konservierung, sondern vielmehr in Kombination mit Schleimstoffen der Wundheilung.

Antioxidative Wirkung

Nach der Wiederentdeckung der Quitte, hielt sie nicht nur in heimischen Gärten verstärkt Einzug. Vielmehr begann sogar die Fachwelt, sich mit diesem wundervollen Obst zu beschäftigen. Dabei interessiert vor allem die nachweislich antioxidative Wirkung.

Wertvolle Pflanzenstoffe

Quercetin und Pektin sind mit einem hohen Anteil in Quitten enthalten. Diese unterstützen den menschlichen Körper beim Aufbau eines stabilen Abwehrsystems. Vor allem vernichtet es freie Radikale, welche den Organismus langfristig schädigen. Experten gehen davon aus, dass der regelmäßige Genuss heimischer Quitten eine effektive Präventionsmaßnahme gegen diese Art von Radikalen darstellt.

Cholesterin senkende Wirkung

Quitten enthalten einen hohen Anteil an Pektin. Dieser bietet nicht nur bei der Verarbeitung viele Vorteile. Vielmehr zeichnet sich dieser Stoff durch eine überaus hohe Quellkraft aus. Diese binden Gift- und Schadstoffe direkt im Darm. Auf diese Weise werden sie unschädlich und in regelmäßigen Abständen ausgeschieden.

Des Weiteren binden Pektine das gefürchtete Nahrungscholesterin. Über verschiedene Arten von Ausscheidungsprozessen wird dieses mit Hilfe des Pflanzenstoffes aus dem Körper transportiert.

Tipps & Tricks

In Deutschland wachsen verschiedene Quittensorten. Diese unterscheiden sich in Bezug auf ihr Aussehen kaum. Sie besitzen alle die gleiche heilende Wirkungskraft.

FT

Text: Burkhard
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