Pfirsichbaum Wurzeln

Ältere Pfirsichbäume nicht mehr umpflanzen

Pfirsichbäume sind hinsichtlich Pflege und Standort recht anspruchsvolle Gewächse. Sie wollen regelmäßig geschnitten werden, sonst bleibt der Ertrag aus. Ihre Wurzeln sind recht empfindlich, weshalb die meisten veredelten Pfirsiche nicht auf einer originalen Pfirsichwurzel gedeihen.

Junge Pfirsiche mindestens einmal umpflanzen

Pfirsiche werden in der Regel als etwa einjährige veredelte Bäumchen eingepflanzt. Um das Wurzelwachstum anzuregen kann es jedoch sinnvoll sein, junge Pfirsiche mindestens einmal umzusetzen und dabei einen Wurzelschnitt durchzuführen. Diese Maßnahme funktioniert ganz ähnlich wie der jährliche Gehölzschnitt, denn Sie entfernen tote und erkrankte Wurzeln. Beim Ausgraben des Bäumchens sollten Sie jedoch darauf achten, die Wurzeln nicht zu beschädigen und auch alle Wurzeln zu erwischen. Als Faustregel gilt, dass die Pfirsichwurzeln in etwa so breit sind wie die Baumkrone. Pfirsiche sind weder Tief- noch Flachwurzler, sondern entwickeln sich in beide Richtungen. Die meisten Wurzeln sind – gerade bei älteren Bäumen – in einer Tiefe von etwa einem Meter zu finden.

Ältere Pfirsiche nicht mehr umpflanzen

Was jungen Pfirsichen guttut, kann für ältere Bäume tödlich enden. Weil Pfirsiche sehr verzweigt wurzeln, werden Sie beim Umpflanzen eines mehrjährigen Baumes höchstwahrscheinlich sehr viele Wurzeln unabsichtlich kappen und den Baum dadurch schwer verletzen. Aus diesem Grund sollten ältere Bäume einfach dort stehenbleiben , wo sie sind.

Pfirsiche im Topf halten

In eher ungünstigen Lagen kann es sinnvoll sein, Pfirsiche in einem Kübel zu halten. Damit bleiben die Pflanzen mobil und können bei sich verschlechternden Bedingungen einfach umgestellt werden. Zudem erleichter die Kübelhaltung die Überwinterung empfindlicher Sorten. Es eignen sich vor allem Zwerg- sowie klein bleibende Pfirsiche wie beispielsweise die Sorte Bonanza.

Tipps & Tricks

Sie können Pfirsiche gut auf einheimischen Steinobstsorten wie etwa Zwetschgen oder Kirschen veredeln. Dadurch wird die Pflanze robuster und übersteht auch die Winter besser. Lediglich kernechte Sorten bleiben in der Regel als wurzelechter Baum bestehen.

Beiträge aus dem Forum

  1. erster Schnitt Feigenbaum

    Hallo Gartenfreunde Ich habe seit letztem Sommer einen Feigenbaum in einem Topf (wobei man noch nicht wirklich von "Baum" sprechen kann:) ). Überwintert hat er im kühlen Treppenhaus und er gedeiht weiterhin prächtig. Nun stellen sich mir die Fragen, 'ob', 'wann' und 'wie' ich den das erste mal schneiden muss? Ich hab mal ein Bild mitgeschickt. Sollte ich den so belassen und er mach später selber Seitentriebe und ein Schnitt ist erst in ein paar Jahren notwendig? Oder muss ich den jetzt "köpfen"? Ich habe im Netz viel über das Schneiden von Feigenbäumen gefunden. Jedoch nicht, wann und wie diese []

  2. Moos kontra magere Blumenwiese als Bienenweide

    Hallo Leute, ihr schreibt, dass Moos auf schattigen und mageren Böden gut gedeiht. Diese Magerkeit brauche ich aber gerade für die Wildblumen, die auch magere Böden bevorzugen. Habe extra Rasenziegel abgetragen und Sand eingestreut. Und nun ist alles bedeckt mit Moos. Was soll ich tun? Ich muss dazu sagen, dass in den ersten 2 Jahren die Bienenweide wunderbar bunt vielfältig geblüht hat. Und jetzt nur noch Moos!

  3. Pilze im Haus (Keller) züchten ... Myzelvermehrung

    Hallo an alle Pilzfreunde! (Stachelbär, ich weiß inzwischen, Du bist nicht so der Pilzfan... hahaha) Folgender Sachverhalt: Habe im Januar Pilzmyzel gekauft um im Haus bzw. Keller meine eigenen Shitakes, Austernpilze und Kräuterseitlinge zu züchten bzw. vielmehr einfach wachsen zu lassen. Funktioniert super! (Pilzgerichte hängen uns schon zum Halse raus- haha) Hab alle Regeln des Myzel-Produzentens befolgt und die geimpften Ballen bei 11-13 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 75-90 Prozent gehalten, alle paar Tage mit Duschkopf abgebraust. Anbei ein Foto vom Kräuterseitling in der 3ten Wachtumsphase der Fruchtkörper. (heute aufgenommen) Laut Myzel-Züchter ist der Ballen, der die Nährstoffe liefert, []

  4. Heckenpflanzen

    Hallo, ich habe jetzt ein Haus mit Garten und möchte diesen neu gestalten. Derzeit stehen hier ganz viele Nadelgehölze. Ich möchte einige der Heckenpflanzen entfernen und das Ganze durch insekten- und vogelfreundliche Sträucher ersetzen. Gerade am Rand des Gartens möchte ich eine bunte Strauchreihe haben. Allerdings habe ich nicht sehr viel Platz. Ich mag Schlehe und Holunder sehr gern, aber diese wuchern leider sehr stark. Hat jemand eine Idee, welche Sträucher ich nehmen könnte? Ich habe schon an Sommerflieder gedacht. Danke im Voraus für eure Ratschläge.

  5. Basilikum MEHRJÄHRIGE Kultur (Hochstämmchen ziehen?)

    Hallo Ihr lieben Garten-Freunde! So, heute möchte ich mein mehrjähriges Basilikum-Saatgut aussähen. Nun habe ich mich ja über die Wintermonate schon etwas "schlau" gemacht. Der "Rote Genoveser" ist mein Saatgut und mehrjährig kultivierbar. (angeblich sind das alle rotgefärbten Sorten und z.T Kreuzungen davon) MEINE FRAGE an Euch: Kann man WIRKLICH ein Hochstämmchen aus Basilikum ziehen? (das habe ich nun schon öfters gehört, aber niemanden mit persönlichen Erfahrungen getroffen) gewönliches Küchen-Basilikum soll ja immer am obersten Trieb gekappt werden, damit es sich bestenfalls schön verzweigt und nicht gleich verreckt. Gegenteilig davon, zur Hochstämmchenkultur soll man alle Seitentriebe abzwicken. Meine persönliche Erfahrung []