Einen Nektarinenbaum selber ziehen

Es ist nicht schwierig, selbst einen Nektarinenbaum zu ziehen. Was Sie allerdings brauchen, ist Geduld und den Kern einer Nektarine, aus dem sich ein neues Pflänzchen entwickelt. Und so funktioniert das Selbstziehen eines Nektarinenbaums.

Nektarinenbaum selber ziehen

Einen Nektarinenbaum selbst ziehen – es beginnt mit dem Kern

Die Aufzucht eines Nektarinenbaums beginnt mit dem Kern einer Nektarine. Diesen lassen Sie über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten komplett trocknen. Um den Kern zum Keimen zu bringen, befüllen Sie einen ungefähr 15 Zentimeter großen Tontopf mit Blumenerde, die nicht zu nass sein sollte. Pflanzen Sie den Nektarinenkern rund 8 Zentimeter tief in die Erde.

Lesen Sie auch

Vom Nektarinenstein zum Keimling

Sofern Sie die Erde gleichmäßig feucht halten und bei einer optimalen Raumtemperatur von 24 Grad Celsius werden Sie nach knapp einem Monat einen Keimling entdecken. Alternativ zur Blumenerde können Sie den Kern der Nektarine auch auf Watte betten, die ebenfalls feucht gehalten werden sollte. Bei dieser Variante dauert der Keimvorgang etwas länger.

Wohlfühlbedingungen für den Keimling

Damit aus dem kleinen Pflänzchen ein kleiner Nektarinenbaum werden kann, benötigt der Keimling optimale Bedingungen, zu denen gehören

  • keine Staunässe,
  • Temperaturen über 20 Grad Celsius und
  • einen Platz an der Sonne.

Sobald der Keimling größer wird, kann er in einen größeren Topf umgetopft werden. Aufgrund seiner Fähigkeit Wasser zu speichern, sollten Sie einen Tontopf und keinen Plastiktopf verwenden.

Die erste Ernte

Bei entsprechender Pflege und mit gärtnerischem Geschick werden Sie nach einigen Jahren die ersten Früchte ernten können, wobei es bis dahin fünf bis sieben Jahre dauern kann. Allerdings weichen die Nektarinen, die Sie von einem selbst gezogenen Nektarinenbaum ernten, geschmacklich von den im Handel gekauften Früchten deutlich ab. Grund ist, dass im Handel veredelte Früchte verkauft werden.

Tipps & Tricks

Bevor Sie den Nektarinenkern in die Erde setzen, muss er vollkommen trocken sein. Grund ist, dass er für das Keimen eine sogenannte Stimulation benötigt, also eine Art Winterruhe. Erst anschließend wird das Wachstum angeregt. Deshalb ist es sinnvoll, den Kern über den Winter kühl, trocken und dunkel aufzubewahren, um ihn erst im Frühjahr in einen Topf zu pflanzen.

Text: Burkhard

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.