Wie winterhart sind Nektarinenbäume wirklich?

Nektarinenbäume haben ihren Ursprung in wärmeren Regionen. Doch mittlerweile gibt es unterschiedliche Sorten, die nicht nur winterhart sind, sondern von denen sich einige als besonders robust erweisen.

Nektarinenbaum winterhart

Der Nektarinenbaum und seine sonnige Herkunft

Die Nektarine ist eine Obstsorte, deren Ursprung bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Kultiviert wurde sie in Persien, China und Griechenland, wobei sich ihr Bekanntheitsgrad in den letzten Jahrzehnten in Amerika und Europa ausdehnte. Heute befinden sich die Hauptanbaugebiete der Nektarine in Spanien, Frankreich und Griechenland sowie außerhalb Europas in Südafrika, in Chile sowie in warmen Regionen in den Vereinigten Staaten.

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Wie winterhart ist der Nektarinenbaum?

Aufgrund seiner Herkunft ist der Nektarinenbaum an wärmere Temperaturen gewöhnt. Mittlerweile gibt es jedoch Sorten, die winterhart sind und auch in kühleren Regionen überleben. Das bedeutet, dass ein winterharter Nektarinenbaum ausreichend robust ist, um tiefere Temperaturen und längeren Frost auszuhalten. Dies gilt auch für die damit verbundenenTemperaturstürze, für Reif, für die Belastung durch Wind und den Verlauf von frostigen Bodentemperaturen.

Was Sie noch über einen Nektarinenbaum wissen sollten

Es gibt weitere interessante Fakten über den Nektarinenbaum, nämlich

  • Nektarinenbäume haben vergleichsweise keine hohe Lebenserwartung und erreichen maximal ein Alter von 30 Jahren.
  • Nektarinenbäume sind Selbstbefruchter. Das bedeutet, dass keine Pollenspender erforderlich sind.
  • Es gibt verschiedene Sorten von Nektarinenbäumden, sodass es auch Bäumchen gibt, die in einen Kübel gepflanzt und auf den Balkon gestellt werden können.

Ein geschützter Standort für Ihren Nektarinenbaum

Auch wenn ein Nektarinenbaum winterhart ist, ist es wichtig, ihn so geschützt wie möglich zu pflanzen, was für einen im Freiland oder in einem Pflanzkübel gepflanzten Nektarinenbaum gleichermaßen gilt. Eine geschützte Lage hat beispielsweise eine nach Süden ausgerichtete Hauswand, wobei der Nektarinenbaum einen Abstand vom Haus haben sollte, der der erwarteten Wuchshöhe entspricht, also mindestens vier bis sechs Meter.

Gefahr für den Nektarinenbaum: Spätfrost

Immer häufiger passiert es, dass bereits im Februar die Tage wärmer werden. Dann treibt der Nektarinenbaum aus, und auch die ersten Blüten werden sichtbar. Doch das Wetter bleibt nicht konstant warm, und der Spätfrost kann zu einer ernsthaften Gefahr werden. Tatsächlich sind die Blüten nur wenige Tage gefährdet, nämlich in der Zeit zwischen dem Öffnen der Blüte und ihrer Befruchtung.

Tipps & Tricks

Achten Sie beim Kauf eines Nektarinenbäumchens auf die Eigenschaften der jeweiligen Nektarinensorte, da es Unterschiede hinsichtlich der Robustheit gibt.

Text: Burkhard

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