Wie man die Monstera mit Hausmitteln düngt

Die Monstera, auch Fensterblatt genannt, ist eine der beliebtesten Trendpflanzen. Sie bringt mit ihren außergewöhnlich großen Blättern exotisches Flair in Ihre vier Wände und ist sehr pflegeleicht. Wie Sie sie mit Hausmitteln düngen, erfahren Sie hier.

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Kaffeesatz ist ein super Dünger für viele Zimmerpflanzen

Wie oft sollte eine Monstera mit Hausmitteln gedüngt werden?

Die Monstera benötigt als ursprüngliche Tropenpflanze regelmäßig zusätzlich Nährstoffe. In der warmen Jahreszeit von April bis August sollten Sie zusätzlich alle ein bis zwei Wochen düngen. Im Winter ist die Zimmerpflanze in einer Ruhephase und verstoffwechselt weniger Nährstoffe. Daher sollten Sie sie seltener, etwa alle 6 Wochen, zusätzlich düngen.

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Kann man die Monstera auch mit Kaffeesatz düngen?

Kaffeesatz landet in den meisten Haushalten im Müll. Dabei enthält er für die Monstera wichtige Nährstoffe wie Kalium, Phosphor und Stickstoff.
Stickstoff und Phosphor sorgen für starkes Wachstum, Kalium unterstützt den Zellaufbau und die Pflanzenstabilität.
Er ist also sehr gut als Dünger für die Monstera geeignet. Sie sollten den Kaffeesatz vor der Anwendung in einem offen, weiten Gefäß an der Luft gut trocknen lassen. Ansonsten bilden sich schnell Schimmelbakterien, die Ihrer Tropenpflanze schaden.

Wie wendet man Kaffeesatz als Dünger für die Monstera an?

Zum Düngen verteilen Sie einfach eine dünne Schicht Kaffeesatz auf den Pflanzenboden und arbeiten Sie ihn vorsichtig mit einer Gabel oder kleinen Harke ein.
Alternativ mischen Sie kalten Kaffee und Wasser eins zu eins in einer kleinen Tasse und gießen Sie damit Ihre Monstera einmal in der Woche.

Welche anderen Hausmittel sind für die Düngung der Monstera gut?

Neben Kaffeesatz sind folgenden Hausmittel und Küchenabfälle ebenfalls gut zur Düngung der Monstera geeignet:

  • Teewasser (Tein desinfiziert und hält Schädlinge fern.)
  • Eierschalen (Abgekocht und zerkleinert sind sie eine reiche Kalziumquelle. Besonders für kalkarme Böden geeignet.)
  • Kartoffelwasser (Ohne Salz enthält es Kalzium und wichtige Vitamine.)
  • Bananenschalen (Kleingeschnitten und getrocknet bieten sie viel Kalium.)
  • Mineralwasser (Abgestandenes Wasser ohne Kohlensäure enthält viele Mineralstoffe.)

Wann sollten Sie Ihre Monstera nicht mit Hausmitteln düngen?

In folgenden Fällen ist es nicht ratsam, die Monstera zu düngen:

  • Im Winter legt auch die Monstera eine Ruhepause ein und benötigt dementsprechend weniger Nährstoffe. Geben Sie ihr dennoch zusätzlich Dünger, kommt es schnell zur Nährstoffüberversorgung, das der Pflanze schadet.
  • Etwa alle zwei Jahre oder nach einem Krankheits- oder Schädlingsbefall sollten Sie Ihre Monstera umtopfen. In frischer Erde stecken ausreichend neue Nährstoffe für mindestens sechs Wochen.

Tipp

Wie Sie erkennen, dass Ihre Monstera zusätzlich Dünger benötigt

Um sich von ihrer schönsten Seite zu zeigen, braucht die Monstera wichtige Nährstoffe, die im zugeführten Dünger enthalten sein sollten. Fehlen diese, bildet die Tropenpflanze weniger oder gar keine Blätter mehr, bekommt braune Stellen und ist anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Zusätzlich verblasst die Blattfarbe je nach Art von einem satten Grün zu blassgrün oder gelbgrün.

Text: Julia Waack
Artikelbild: Philippe Scratch/Shutterstock

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