Mango züchten

So können Sie einen Mangobaum züchten

Eine einzelne Mango zu ziehen ist nicht allzu schwer, verschiedene Sorten in größerem Stil zu züchten ist dagegen eine ziemliche Herausforderung. Diese fängt schon mit der Beschaffung keimfähiger Mangokerne an, die hierzulande nicht so leicht zu beschaffen sind.

Früher Artikel Die faszinierende Welt der Mango-Sorten Nächster Artikel Mangobäume richtig gießen

Verschiedene Mango-Arten

Wenn Sie sich entschließen, Mangos zu züchten, kommt es weniger darauf an, welche Sorte Sie wählen. Ausschlaggebend für den Erfolg ist vor allem die Reife der gekauften Frucht. Zwar reift eine Mango auch nach dem Kauf noch weiter, aber durch eine lange Kühlung oder zu niedrige Temperaturen während des Transportes könnte der Keimling Schaden genommen haben.

Die verschiedenen Mangosorten unterscheiden sich unter anderem in der Größe, der Farbe und dem Geschmack der Früchte. Auch die Pflanzen sind nicht die gleichen, sie haben zum Teil sogar sehr unterschiedliche Bedürfnisse. So reagieren indische Mangos empfindlich auf zu viel Wasser und philippinische Mangobäume haben einen besonders hohen Lichtbedarf.

Den richtigen Mangokern finden

Im Gegensatz zu anderen Samen finden Sie Mangosamen oder -kerne nicht in Gärtnereien, Sämereien oder ähnlichen Fachgeschäften, das macht die Anzucht nicht gerade einfach. Sie müssen sich in Lebensmittel- und Obstgeschäften auf die Suche nach reifen Früchten begeben. Diese können Sie wie gewöhnlich roh essen oder zu diversen Gerichten verarbeiten, um den begehrten Kern freizulegen.

Die Mango selber ziehen

Verwenden Sie nur den Kern einer reifen Frucht. Säubern Sie ihn vollständig von Fruchtfleisch. Bohren Sie den Kern an der spitzen Seite vorsichtig mit einem scharfen Messer, einem Korkenzieher oder einem anderen spitzen Werkzeug auf. Dann öffnen Sie den Kern einen kleinen Spalt. Der Keimling darf dabei auf keinen Fall verletzt werden, sonst wird er nicht mehr keimen.

Nun stecken Sie den Kern aufrecht in einen Topf mit Anzuchterde und besprühen ihn mit kalkarmem Wasser. Wenn Sie den Kalkgehalt Ihres Leitungswassers nicht kennen, können Sie diesen mit einem Teststreifen aus der Apotheke oder Drogerie überprüfen oder Sie verwenden einfach Regenwasser.

Anschließend bedecken Sie den Anzuchttopf mit einer Folie und stellen ihn hell und warm. Das Substrat halten Sie während der Keimung immer schön feucht. Alternativ können Sie den Keim ein bis zwei Wochen wässern, statt ihn aufzubohren. Das Wasser muss jedoch täglich gewechselt werden. Bis zur Keimung vergehen etwa drei bis zwölf Wochen.

Was Sie unbedingt beachten sollten:

  • Kern vollständig vom Fruchtfleisch säubern
  • Kern vorsichtig aufbohren oder wässern
  • Keimling auf keinen Fall verletzen
  • Substrat während der Keimung feucht halten

Tipps & Tricks

Je jünger der Mangobaum ist, desto empfindlicher reagiert er auf einen hohen Kalkgehalt im Gießwasser. Die einfachste Alternative ist Regenwasser.

UE

Beiträge aus dem Forum

  1. Selbstgezogener Apfelbaum wächst nicht weiter

    Hallo zusammen,
    Ich habe im Sommer 2015 einen Apfelbaum aus einem Kern gezogen und habe diesen dann im Herbst 2015 nach draußen gesetzt damit er überwintern kann. In den letzten beiden Jahren hat er reichlich Blätter gebildet, aber er wächst nicht in die Höhe. Ich habe schon die Unteren Blätter abgezupft damit er seine Kraft in die Höhe gibt. Ich hab ihn außerdem mit Bio-Dünger für Obstbäume gedüngt aber er wächst nicht.
    Kann mir jemand helfen was ich falsch gemacht habe oder was ihm fehlt?
    Lg :)

    GartenP.Tiefenlachen
    GartenP.Tiefenlachen
  2. Avocados umtopfen

    Hallo,
    seit einiger Zeit habe ich es geschafft drei Avocadopflanze hochzuziehen.
    Nun habe ich überlegt sie in einen größeren Topf umzusetzen.
    Meine Frage an euch wäre, ab [B]welcher[/B] [B]Größe[/B] sollte man sie [B]umtopfen[/B] und welche Topfgröße wäre optimal?
    Darüber hinaus würde mich auch interessieren wann man mit einer ersten Fruchttragung rechnen kann?

    Schon mal Danke für eure Hilfe!

  3. Pilz am Kirschbaum

    Hallo und einen schönen guten Abend,
    ich möchte mich als Neuling "Unwissender", also Jens erst mal vorstellen. Ich erhoffe hier ein paar Tipps und Ratschläge für mein Problem zu erfahren.
    Mein über 60 Jahre alter Kirschbaum, den mein Opa aufgepfropft/veredelte, hat an einer alten Schnittstelle ein Pilz, der seit ein paar Wochen richtig gross geworden ist.
    Meine Recherchen im Inet waren bisher nicht von Erfolg gekrönt und so hoffe ich hier auf Hilfe.

    Muss ich mir ernsthafte Sorgen um unseren alten Kirschbaum machen, der eine wirklich grosse Knorpelkirsche produzierte?
    Gibts es Abhilfe zur Beseitigung des Pilzes?
    Welche Art von Pilz ist es eigentlich?

    Ich wäre Euch sehr dankbar für eine Hilfe...[ATTACH=full]18[/ATTACH]

  4. Bananenpflanzen

    Hallo,
    ich habe eine Frage zu Bananenpflanzen. Und zwar, meine beiden Bananenpflanzen wachsen wie der Teufel u machen auch ein Blatt nach dem anderen. Was sie allerdings nicht machen sind Kindel. :-( Was mach ich falsch?
    Sie haben einen sonnigen, warmen Platz direkt am Fenster.

    Vielen Dank

    Liebe Grüße

  5. Avocadopflanze

    Hallo zusammen,

    bin neu hier und begrüße euch erstmal recht herzlich :).
    Ich habe folgende Fragen:

    1. Ist es möglich den Avocadokern bzw. die daraus entstandene Pflanze [B]permanent[/B] in einem Krug mit Wasser zu lassen und ohne Erde sie aufzuziehen? Vorteile Nachteile falls möglich?

    2. In welche Erde sollte man die junge Avocadopflanze am besten pflanzen und in welcher Topf-Kombi? Meine vorherigen Versuche in Blumenerde (trotz mäßigem Gießens) haben leider alle immer mit starkem Schimmel auf der Erde geendet. [I]Genutzt habe ich einen normalen (dekorativen) Blumentopf und einen Untertopf mit Löchern unten, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. [/I]

    Danke schonmal - ich freue mich auf eure Erfahrungen ;)

  6. Schwangere Phalaenopsis

    [B]Hallo, an alle ein herrzliches Grüß Gott,[/B]

    i[I]ch bin seit heute neu hier in diesem Forum und falle fast mit der Tür ins Haus. [/I]

    Ich glaube ich kann sagen, daß ich mich mit Phalaenopsis sehr gut auskenne, bei mir stehen zwölf Stück zu Hause, natürlich hatte ich die nötige Hilfe der Bücher und Freunde, die ebenfalls Phalaenopsis haben. Im Internet sah ich zufällig ein Video, wie die Vermehrung, sprich Pollentausch vorsich ging. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt eine blühende Orchidee und müßte das sofort ausprobieren. Mangels zweiter Pflanze mußte ich die Blüten von der einen nehmen, also Zahnstocher raus und angefangen. Pollen von einer Blüte raus, natürlich mußte die andere Blüte auch ihren Pollen hergeben, Pollen wechsel dich.

    Nach ein paar Tagen fingen die beiden Blüten zu welken an, dann wieder ein paar Tage später bekamen die Stiele dicke Hälse und wurden länger und länger. Mittlerweile sind sie 10 cm lang und der umfang ca. 3 cm.
    Jetzt heißt es warten und zwar 8 Monate, in Worten, acht Monate.......Der Pollentausch war am 19. 11. 2017.

    Was dann kommt, wird wahrscheinlich ein Geduldsspiel, haben die beiden keimfähige Samen, oder wars der Mühe nicht wert. Die Mühe besteht darin, meine Küche in ein steriles Labor zu verwandeln, oder ich finde einen Züchter, der Fremdsamen mit aufzieht.

    Es könnte ja sein, daß jemand aus dem Forum sich mit der Aufzucht der Phalaenopsissamen auskennt. Das wäre ein Glücksfall für mich