Die faszinierende Welt der Mango-Sorten

Von den mehr als 1000 existierenden Mangosorten kommen nur etwa 30 verschiedene Arten auf den deutschen Markt. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Form und Farbe sondern auch im Geschmack erheblich voneinander.

Mango Arten
Nächster Artikel So können Sie einen Mangobaum züchten

In der Größe variieren Mangos von etwa pflaumengroß bis zu etwa zwei Kilo schweren Früchten. Die meisten Mangos bei uns im Handel wiegen jedoch zwischen 150 g und 680 g. Die Farbe variiert zwischen rot, gelb und grün. Auch die Form der Mango kann sehr unterschiedlich sein, zum Beispiel herzförmig, rund oder oval.

Beliebte Mangosorten:

  • Kent: aus Kalifornien, große runde Frucht, dunkelrote Schale mit wenig gelb, sehr süßes saftiges Fruchtfleisch, kleiner Kern
  • Nam Dok Mai: aus Thailand, ovale Frucht, creme-gelbe Schale, gelbes, sehr süßes Fruchtfleisch
  • Keitt: aus Florida, ovale Frucht, gelbe Schale mit lichter Röte, festes orange-gelbes Fleisch, süßer voller Geschmack
  • King: aus Australien, große runde Frucht, orange Schale, festes dottergelbes Fruchtfleisch, mild-süßer Geschmack mit deutlicher Würze
  • Manila Super Mango: von den Philippinen, gelb-orange Schale, butterweiches saftiges Fruchtfleisch, süßeste Mango der Welt (laut Guiness Buch der Weltrekorde)

Haden: die am häufigsten angebaute Mangosorte der Welt, ovale Frucht, sattgelbe Schale mit scharlachrotem Überlauf, sonnengelbes aromatisches und leicht faseriges Fruchtfleisch

Wann ist eine Mango reif?

Die Farbe verrät praktisch gar nichts über den Reifegrad einer Mango. Denn je nach Sorte gibt es vollreife tiefgrüne und unreife aber schöne rote Früchte. Reife Mangos duften sehr aromatisch und geben auf einen leichten Fingerdruck nach. Die Betonung liegt dabei auf „leicht“. Sie darf nicht gequetscht werden, sonst entsteht dort eine faule Stelle. Außerdem zeigt die Schale einer reifen Mango meistens kleine dunkle Punkte.

Tipps & Tricks

Eine reife Mango erkennen Sie am intensiven Duft. Riecht sie dagegen sauer oder alkoholisch, dann ist sie überreif und Sie sollten sie lieber nicht mehr essen.

UE

Text: Ursula Eggers
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Rating: 0/5. 0 Stimmen

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.