Wann ist die beste Zeit, um Majoran zu ernten?

Majoran können Sie fortlaufend ernten, wann immer Sie ein paar Blättchen in der Küche benötigen. Wenn Sie planen, das Kraut zu trocknen, sollten Sie es schneiden, kurz bevor die Blüten aufgehen. Dann enthält Majoran die meisten ätherischen Öle.

Majoran ernten
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Ernte von Sommer bis Herbst

  • Ernte ab Sommer
  • Kurz vor der Blüte besonders aromatisch
  • Nur oberes Drittel schneiden
  • Majoran schnell verbrauchen
  • Gegebenenfalls durch Trocknen konservieren

Wenn Sie Majoran ins Freiland gesät haben, dauert es circa zwei Monate, bis die Pflanzen groß genug sind, um sie zu ernten.

Die Ernte können Sie bis in den Herbst hinein fortsetzen, solange die Pflanze genügend neue Triebe bildet.

Nur das obere Drittel der Stängel ernten

Majoran ernten Sie, indem Sie mit einer Schere oder einem scharfen Messer das obere Drittel der Stängel schneiden. Tiefer sollten Sie beim Ernten nicht gehen, damit sich der Majoran erholen kann.

Zupfen Sie nicht nur die Blätter vom Majoran, sondern schneiden Sie den ganzen Stängel, da sich die Pflanze dadurch besser verzweigt.

Kurz vor der Blüte besonders aromatisch

Wenn Sie Majoran aus dem eigenen Garten für den Winter konservieren möchten, sollten Sie die Zweige schneiden, bevor die Blüten aufgehen.

Zu dieser Zeit enthalten die Blätter sehr viel ätherische Öle. Da durch das Konservieren einige Aromastoffe verloren gehen, ist es sinnvoll, wenn das Kraut bei der Ernte besonders aromatisch ist.

Majoran möglichst schnell verbrauchen

Ernten Sie möglichst nur so viel Majoran, wie Sie tatsächlich brauchen. Das Kraut hält sich zwar eine Weile, doch gehen mit jeder Berührung Aromastoffe verloren. Je frischer Sie Majoran in die Suppe oder den Eintopf geben, desto stärker ist die Würzwirkung.

Nicht verbrauchtes Kraut können Sie zum Trocknen aufhängen oder in Öl einlegen. Zum Einfrieren ist Majoran nur bedingt geeignet.

Tipps & Tricks

Häufig ist zu lesen, dass Majoran nur bis zur Blüte geerntet werden darf. Das stimmt nicht. Alle Teile der Pflanze können problemlos gegessen werden, da sie keinerlei giftige Stoffe enthalten, auch nach der Blüte nicht. Im industriellen Anbau wird Majoran sogar mit Blüten und Stängeln geerntet und verarbeitet.

Text: Sigrid Hestermann

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