Wie überwintert man einen Kumquatbaum?

Die Kumquat kommt aus dem asiatischen Raum und liebt Wärme und Licht. Sie benötigt zwar eine Winterruhe, um im Folgejahr wieder zu blühen und Früchte zu tragen, verträgt jedoch keinen länger dauernden Frost.

Kumquat überwintern
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Während der Winterruhe sollten Sie Ihre Kumquat nur sparsam gießen. Achten Sie aber darauf, dass die Erde nicht völlig trocken wird. Dünger benötigt die Pflanze in dieser Zeit überhaupt nicht. Erst im Frühjahr, wenn die Kumquat wieder wärmer steht, können Sie wieder mehr gießen und langsam wieder beginnen, Dünger zu geben.

Das ideale Winterquartier für einen Kumquatbaum

Wenn Sie möchten, dass Ihr Kumquatbaum im nächsten Jahr wieder blüht und Früchte trägt, dann sollten Sie ihm ein kühles helles Winterquartier bieten. Ideal ist ein frostfreies Gewächshaus mit Temperaturen zwischen 5 und 10 °C, auch ein ungeheizter Wintergarten ist geeignet.

Auch im Winter benötigt die Kumquat viel Licht. Verliert sie ihre Blätter trotzdem, können Sie eventuell mit künstlichem Licht nachhelfen. Spezielle Tageslichtlampen bilden das natürliche Licht besonders gut nach und werden oft für die Pflege lichthungriger Pflanzen eingesetzt.

Steht ihre Kumquat das ganze Jahr über im geheizten Wohnzimmer, dann ist die Wahrscheinlichkeit relative gering, dass die Pflanze blühen wird. Haben Sie einen kühlen hellen Kellerraum, dann sollten Sie Ihre Kumquat dort für einige Wochen eine Winterruhe gönnen, um die Chancen auf Blüten und Früchte zu erhöhen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • heller kühler Standort
  • frostfrei
  • ideale Temperatur: 5 – 10 °C
  • wenig gießen
  • kein Dünger

Tipps & Tricks

Wenn Ihre Kumquat im nächsten Jahr wieder blühen soll, dann bieten Sie ihr ein helles kühles Winterquartier und eine ausreichende Winterruhe.

Text: Ursula Eggers

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