Ein Kräuterbeet aus Pflanzsteinen – eine clevere Lösung!

Ein eigenes Kräuterbeet ist eine immense Bereicherung für die Küche und dufte Do-It-Yourself-Projekte. Doch welche Form von Beetanlage soll es werden? Pflanzsteine haben sich in mehrfacher Hinsicht bewährt - wir zeigen Ihnen, warum.

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Pflanzsteine lassen sich gleichzeitig als Mauer und Pflanzgefäß nutzen

Pflanzsteine – pragmatisch und dekorativ

Pflanzsteine gehören mittlerweile zu den etabliertesten Lösungen für praktische und gleichzeitig dekorative Beetanlagen. Sie bestehen in aller Regel aus gekörntem Beton und haben eine halbrunde Form, die oben und unten offen ist. Diese offenen Pflanztröge sind so konzipiert, dass sie terrassenartig an einem Hang übereinander geschichtet werden können. So ergibt sich eine schräge, halb vertikale Beetfläche mit sauber voneinander abgetrennten Pflanztöpfen.

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Praktisch dabei ist, dass diese Beetanlage relativ einfach, wenn auch nicht ganz unaufwändig, aufzubauen ist. Außerdem können die Pflanzstein-Terrassen recht individuell angelegt werden – Sie entscheiden je nach Platzangebot und gewünschtem Bepflanzungsausmaß, wie viele Pflanzsteine Sie brauchen und können sie ganz nach Belieben arrangieren. Auch lässt sich die Anlage natürlich später durch den Zukauf von Pflanzringen erweitern.

Die Vorteile von Pflanzsteinen:

  • ergeben gut zu bearbeitende, terrassenartige Beetanlage
  • einzelne, klar abgetrennte Pflanztröge für verschiedene Pflanzen
  • individuell arrangierbar
  • später noch erweiterbar

Warum sich Pflanzsteine besonders für Kräuter eignen

Für Kräuter ist eine Pflanzsteinanlage ganz besonders geeignet. Zum einen ist die Größe der Pflanztröge für die als kleine Stauden oder Zwergsträucher wachsenden Kräuter ideal. Auch ausbreitungsstarke Sorten wie Zitronenmelisse können Sie dadurch etwas im Zaum halten.

Das steinerne Material ist außerdem ein guter Wärmespeicher, was gerade für mediterrane Kräuterarten sehr vorteilhaft ist. Wenn Sie die Anlage an einen nach Süden ausgerichteten Hang setzen, kann die Gesamtstruktur viel Wärme tanken und licht- und wärmehungrigen Kräutern beste Wuchsbedingungen bieten.

Weiterhin können Sie verschiedenen Kräutersorten in den Einzeltrögen ihre ganz eigenen, favorisierten Substrate zusammenstellen. Für Schnittlauch oder Liebstöckel befüllen Sie einen Pflanzring mit nährstoffreicher, humushaltiger Erde und für Rosmarin oder Thymian einen mit kargem, sandreichem Substrat. So können Sie Sorten mit unterschiedlichsten Bodenansprüchen auch direkt nebeneinander setzen.

Nicht zuletzt ist auch die schräge Terrassenstruktur sehr angenehm für ein Kräuterbeet, das schließlich häufig zum Ernten besucht wird. Gerade wenn Sie gern beim täglichen Kochen mit frischen Kräutern arbeiten, wird sich die Struktur aufs Angenehmste bewähren – und Ihr Rücken wird es Ihnen auf Dauer danken.

Text: Caroline Strauss
Artikelbild: beckart/Shutterstock

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