Kornelkirsche Stecklinge
Zur Vermehrung können nach der Blüte der Kornelkirsche Stecklinge abgeschnitten werden

Kornelkirschen selbst vermehren – So wird’s gemacht!

Kornelkirschen lassen sich am besten über Stecklinge oder Ableger vermehren. Da die Bäume aber gerade in den ersten Jahren sehr langsam wachsen, dauert es viele Jahre, bis die selbst gezogenen Obstgehölze blühen und noch länger, bis sie die ersten, essbaren Früchte tragen.

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Die verschiedenen Methoden zur Vermehrung

Kornelkirschen lassen sich auf drei Arten vermehren:

  • Stecklinge
  • Absenker
  • Aussaat

Kornelkirschen durch Stecklinge vermehren

Die Vermehrung durch Stecklinge ist recht einfach und klappt fast immer. Entweder schneiden Sie nach der Blüte oder im Winter circa 20 Zentimeter lange Stecklinge von der Pflanze.

Schrägen Sie im Winter geschnittene Stecklinge unten an, damit Sie die Hölzer nicht versehentlich falsch herum einpflanzen.

Entfernen Sie eventuell noch vorhandene untere Blätter.

An Ort und Stelle in die Erde stecken

Sie können die Stecklinge im Sommer gleich an Ort und Stelle an der gewünschten Stelle in den Boden stecken. Sie treiben dort auch ohne viel Pflege Wurzeln aus.

Winter-Stecklinge können Sie ebenfalls gleich am vorgesehenen Standort pflanzen, wenn der Boden nicht gefroren ist. Anderenfalls setzen Sie sie in kleine Anzuchttöpfe.

Auspflanzen können Sie die Jungpflanzen im Frühjahr oder Herbst, wenn sich genügend Wurzeln gebildet haben.

Vermehrung durch Absenker

Zum Absenken biegen Sie einen unteren Zweig vorsichtig so nach unten, dass er den Boden berührt. Ritzen Sie den Trieb überall dort an, wo er direkt auf dem Boden aufliegt und schütten anschließend etwas Erde darüber.

Verankern Sie den Absenker zusätzlich mit Zeltheringen oder Steinen. Dass die Vermehrung durch Absenker geklappt hat, erkennen Sie daran, dass neue Triebe aus dem Boden wachsen.

Schneiden Sie die so entstandenen Pflanzen ab und setzen Sie sie an den gewünschten Standort.

Kornelkirschen aussäen ist nicht empfehlenswert

Es dauert bis zu zwei Jahre, bis die Samen der Kornelkirsche keimen. Dabei brauchen sie mindestens eine Frostperiode, um die Keimhemmung zu überwinden.

Bis aus einem Kern eine Kornelkirsche gewachsen ist, vergehen viele Jahre. Deswegen wird diese Methode in der Regel nicht angewendet.

Tipps

Die ungiftigen Kornelkirschen blühen in der Regel noch vor den Forsythien. Bei dem auch Gelber Hartriegel genannten Obstgehölz erscheinen zuerst die Blüten und erst anschließend die Blätter.

Beiträge aus dem Forum

  1. erster Schnitt Feigenbaum

    Hallo Gartenfreunde Ich habe seit letztem Sommer einen Feigenbaum in einem Topf (wobei man noch nicht wirklich von "Baum" sprechen kann:) ). Überwintert hat er im kühlen Treppenhaus und er gedeiht weiterhin prächtig. Nun stellen sich mir die Fragen, 'ob', 'wann' und 'wie' ich den das erste mal schneiden muss? Ich hab mal ein Bild mitgeschickt. Sollte ich den so belassen und er mach später selber Seitentriebe und ein Schnitt ist erst in ein paar Jahren notwendig? Oder muss ich den jetzt "köpfen"? Ich habe im Netz viel über das Schneiden von Feigenbäumen gefunden. Jedoch nicht, wann und wie diese []

  2. Moos kontra magere Blumenwiese als Bienenweide

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  3. Pilze im Haus (Keller) züchten ... Myzelvermehrung

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  4. Heckenpflanzen

    Hallo, ich habe jetzt ein Haus mit Garten und möchte diesen neu gestalten. Derzeit stehen hier ganz viele Nadelgehölze. Ich möchte einige der Heckenpflanzen entfernen und das Ganze durch insekten- und vogelfreundliche Sträucher ersetzen. Gerade am Rand des Gartens möchte ich eine bunte Strauchreihe haben. Allerdings habe ich nicht sehr viel Platz. Ich mag Schlehe und Holunder sehr gern, aber diese wuchern leider sehr stark. Hat jemand eine Idee, welche Sträucher ich nehmen könnte? Ich habe schon an Sommerflieder gedacht. Danke im Voraus für eure Ratschläge.

  5. Basilikum MEHRJÄHRIGE Kultur (Hochstämmchen ziehen?)

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