Kirschlorbeer

Kirschlorbeer: Ist diese Heckenpflanze wirklich ungiftig?

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Kirschlorbeer zählt leider nicht zu den ungiftigen Heckenpflanzen. Nur das Fruchtfleisch der dunkelvioletten Beeren enthält keinerlei Giftstoffe und gilt in der türkischen Heimat der Lorbeerkirsche als schmackhafte Delikatesse. Alle anderen Pflanzenteile sind giftig.

Kirschlorbeer ungiftig
AUF EINEN BLICK
Ist Kirschlorbeer ungiftig?
Kirschlorbeer ist nicht komplett ungiftig, da alle Pflanzenteile außer dem Fruchtfleisch der dunkelvioletten Beeren Giftstoffe enthalten. Bei versehentlichem Verzehr schmeckt das Laub unangenehm bitter, was zu einem sofortigen Ausspucken führt.

Unangenehmer Geschmack der Blätter

Dennoch ist der Kirschlorbeer für den Menschen wenig gefährlich. Das Laub schmeckt durch die enthaltenen Glycoside unangenehm bitter und wird deshalb auch von Kindern, die versehentlich davon naschen, meist sofort wieder ausgespuckt.

Die Kerne der Beeren enthalten relativ große Mengen des blausäurehaltiger Stoffes. Damit die Giftstoffe freigesetzt werden, müssen die kleinen Steine beim Verzehr der Früchte zerbissen werden. Schlucken Sie die Steine unzerkaut hinunter, bleibt der Genuss ohne nennenswerte Folgen.

Tipps & Tricks

Um Vergiftungen zu verhindern, können Sie die Blütendolden nach der Blüte entfernen, sodass der Kirschlorbeer im Herbst keine Früchte trägt.

Bilder: MiaZeus / iStockphoto