Kirschbaum Garten

Kirschbäume bereichern heimische Gärten

Kirschbäume sind in den heimischen Gärten häufig anzutreffen. Sie verlangen keine übermäßige Pflege, erfreuen im Frühling mit ihren duftenden Blüten und belohnen im Sommer mit ihren leckeren und gesunden Früchten.

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Welche Kirschbäume sind für den Anbau im Hausgarten geeignet?

Für den Anbau im Hausgarten eignen sich – je nach Größe des Gartens – Kirschbäume in Form von Hochstämmen, Halbstämmen oder Buschbäumen. Säulen- und Formobst kann auch auf den Terrassen oder Balkonen in ausreichend großen Pflanzgefäßen angebaut werden. Die Sortenauswahl ist sowohl bei den Süß- als auch bei den Sauerkirschen beträchtlich. Dabei sollte man sich nicht allein vom Geschmack der Früchte, sondern vor allem von den örtlichen und klimatischen Gegebenheiten leiten lassen.

An welchem Standort gedeihen Kirschbäume?

Kirschbäume – ganz besonders die Sauerkirschen – haben keine hohen Ansprüche an den Standort. Solange der Gartenplatz ausreichend sonnig und geschützt und der Boden nicht zu schwer und zu nass ist, liefern die standortgerecht gepflanzten Süß- und Sauerkirschbäume konstant hohe Erträge. Aufgrund der frühen Blüte ist der Anbau von Süßkirschen in Spätfrostlagen nur eingeschränkt möglich.

Wann und wie pflanzt man Kirschbäume?

Für Süß- und Sauerkirschen ist die Herbstpflanzung am günstigsten. Die jungen Kirschbäume bilden im Laufe des Winterhalbjahres, solange keine Frostgrade herrschen, Wundgewebe und Faserwurzeln aus. Bis zum Beginn des Austriebs sind sie deshalb teilweise eingewurzelt und können sofort mit ihrer normalen Wasser- und Nährstoffaufnahme beginnen. Gepflanzt wird nicht vor Mitte Oktober.

Wie vermehrt man Kirschbäume?

Jeder Kirschbaum besteht aus mindestens zwei Pflanzteilen: einem Wurzelteil (die Unterlage) und einem Sprossteil (das Edelreis). Die Vermehrung erfolgt durch das Aufpfropfen des Edelreises auf die Unterlage. Auf diese Weise lebt die Sorte des Edelreises in dem neuen Kirschbaum weiter. Grundsätzlich ist es möglich, einen Kirschbaum aus einem Kirschkern zu züchten. Allerdings bleibt dabei ungewiss, welche Früchte bzw. ob er überhaupt Früchte tragen wird. Im Obstanbau wird deshalb das Risiko der geschlechtlichen Vermehrung vermieden und es wird vegetativ mittels Veredlung vermehrt.

Bedeuten viele Blüten auch viele Früchte?

Die Süßkirsche beginnt ab Mitte April und die Sauerkirsche ab Ende April/Anfang Mai zu blühen. Allgemein gilt, dass die zahlreiche Blüte einen guten Ertrag verspricht. Die Blüte muss jedoch erst befruchtet werden, damit sich daraus eine Kirsche entwickelt. Die meisten Sauerkirschsorten sind selbstfruchtbar, die Süßkirschen benötigen in der Regel einen geeigneten Befruchterkirschbaum in der Nähe, der zur selben Zeit blüht.

Tipps & Tricks

Eine wichtige Pflegemaßnahme bei den Kirschbäumen ist der regelmäßige Schnitt. Damit hält man nicht nur die Krone in Form, sondern fördert die Blüte und die Ertragsleistung.

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Text: Burkhard

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