Die richtige Einfassung für das Kiesbeet

Kiesbeete sehen nicht nur total schick und modern aus, ihr Pflegeaufwand hält sich auch in überschaubaren Grenzen. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Gartenfans für diese Variante entscheiden. Ohne Beeteinfassung, die den Kies begrenzt, geht es hier jedoch selten. Doch welche Rasenkante eignet sich und passt zur Optik?

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Es gibt verschiedene Optionen ein Kiesbeet einzufassen

Attraktive Kantensteine

Rasenkantensteine aus Beton verhindern sehr gut, dass Kies vom Beet in die angrenzenden Flächen gerät. Es gibt Steine, die ebenerdig abschließen sowie Varianten, die senkrecht in ein Sand- oder Mörtelbett gestellt werden. Diese sind einige Zentimeter höher als die Bodenkante und eigenen sich damit besser als bündig verlegte Begrenzungen.

Die Verlegung

Senkrechte Rasenkantensteine müssen fast immer betoniert werden, denn nur ein lehmiger, sehr schwerer Boden bietet ausreichenden Halt. Nachfolgend die einzelnen Arbeitsschritte:

  • Rund zwanzig Zentimeter tiefen Graben entlang des Beetes ausheben.
  • Beton, bestehend aus vier Teilen grobem Maurersand und einem Teil Zement, nicht zu flüssig anrühren.
  • Eine fünf Zentimeter hohe Betonschicht einfüllen.
  • Kantensteine einsetzen und fixieren.
  • Seitlich mit Sand auffüllen.
  • Zur Ausrichtung empfiehlt sich ein Pflastererhammer, da dieser die Steine nicht beschädigt.
  • Zum Beet hin mit Kies bedecken, zur Rasenseite hin etwas Erde aufbringen.

Rasenkanten aus Stahl

Diese fügen sich optisch sehr gut in modern gestaltete Gärten ein. Es gibt sie aus Edelstahl, feuerverzinktem Stahl, Aluminium oder Antikstahl mit wundschön morbid wirkender Patina. Diese nahezu unverwüstliche Einfassung ist so gearbeitet, dass eine zusätzliche Verankerung in der Regel nicht notwendig ist.

Die Verlegung

  • Metallprofile auslegen und verschrauben.
  • Bei weichem Untergrund können Sie die Kanten leicht schräg angesetzt mit dem Hammer einschlagen. Legen Sie Holzbrett auf die Oberfläche, damit diese nicht beschädigt wird.
  • Bei verdichtetem Untergrund mit einem Spaten vorstechen und die Einfassung dann einbringen.

Sehr attraktiv: Die Begrenzung aus Naturstein

Diese Einfassung greif die Optik des Kiesbeetes auf und harmoniert deshalb sehr gut. Leider ist diese Variante nicht auch die teuerste. Aus Zement hergestellter Steinguss sieht der Natursteinkante zum Verwechseln ähnlich, ist jedoch deutlich günstiger.

Tipps

Senkrechte Rasenkantensteine haben den Nachteil, dass sie mit Rasenmäher nicht direkt an der Begrenzung mähen können und immer mit dem Trimmer nacharbeiten müssen. Verlegen Sie vor den senkrechten eine Reihe ebenerdiger Abschlusssteine, erwischen Sie auch den letzten Halm.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Del Boy/Shutterstock

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