Die Standortansprüche einer Kiefer

Eine Kiefer im eigenen Garten? Warum nicht? Immerhin ist der Nadelbaum sehr pflegeleicht und strömt diesen unvergleichbaren Geruch nach frischem Waldboden aus. Ansprüche an den Standort stellt die Kiefer kaum. Dennoch fördern sie das Wachstum, indem Sie einige Faktoren berücksichtigen.

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Kiefern brauchen Licht und Platz

Die Kiefer- ein Pionierbaum

Kiefern werden als Pionierbäume bezeichnet. Das meint, dass sie sich auch unter Extrembedingungen an die unwirtschaftlichsten Orte anpassen können. Selbst in steinigen Gebirgen bilden sie manchmal die einzige Vegetation. Glücklicherweise ist dies auf Ihrem Grundstück nicht erforderlich. Hier profitiert Ihre Kiefer von-

  • ausreichend Licht
  • dem passenden Boden
  • genügend Platz, um sich zu entfalten

Lichtzufuhr

Kiefern brauchen viel Licht, um sich zu entwickeln. Schattige Gartenecken hemmen das Wachstum. Als Unterpflanzung anderer Nadelbäume, etwa Tannen oder Fichten, gehen Kiefern vollständig ein.

Bodenbeschaffenheit

Wählen Sie unbedingt tiefgründige Erde. Nur so hat die Kiefer die Möglichkeit, eine tiefgehende Pfahlwurzel zu bilden, die sie bei Wind vorm Abknicken schützt und mit Nährstoffen versorgt. Optimalerweise ist die Erde sehr nährstoffreich. Halten Sie das Substrat dauerhaft feucht, wenn diese Bedingung nicht gegeben ist. Ein pH-Wert von 5,5-7 im leicht sauren Bereich ist ideal.

Genügend Abstand halten

Bedenken Sie bei der Standortwahl sowohl die über- als auch die unterirdische Ausbreitung der Äste und Wurzeln. Planen Sie den Abstand zu Gebäuden, anderen Bäumen und dem Nachbargrundstück in Ihre Entscheidung ein.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Aksiniya Art/Shutterstock

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