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Nicht jedes Katzenstreu kann auf dem Kompost entsorgt werden

Katzenstreu auf den Kompost – Welche Probleme treten auf?

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Katzenstreu-Sorten, die ausdrücklich als kompostierbar angeboten werden. Dennoch sollten Sie beim Kompostieren des Katzenklos Vorsicht walten lassen. Wann darf Katzenstreu auf den Kompost?

Darf Katzenstreu auf den Kompost?

Ob Katzenstreu auf den Kompost darf, hängt davon ab, welche Katzenstreu Sie verwenden. Ist die Streu mit Duftstoffen versehen, sollten Sie sie grundsätzlich nicht kompostieren.

Kompostierbare Katzenstreu dürfen Sie natürlich auf dem Kompost entsorgen, sollten dabei aber ein paar Dinge beachten.

Katzen sind wie Hunde Fleischfresser. Ihr Kot enthält häufig Würmer und andere Schädlinge, vor allem, wenn die Katze ein Freigänger ist. Die Parasiten werden im Kompost nicht beseitigt, weil er dafür die notwendigen Temperaturen nicht erreicht. Bringen Sie den Humus später zum Düngen in den Garten, breiten sich die Eier der Schädlinge weiter aus.

Kompostierbare Katzenstreu-Sorten

Gut geeignet zum Kompostieren sind Streu-Sorten, die vorwiegend aus Zellulose bestehen. Aber auch Bentonit, Perlite und Sand lassen sich auf dem Kompost entsorgen.

Katzenstreu immer gut mischen

  • Katzenkot heraussammeln
  • Brocken mit Urin entfernen
  • mit anderen Materialien mischen
  • Katzenstreu über den Kompost ausstreuen
  • andere Materialien darüberstreuen

Wird Katzenstreu in einem großen Haufen auf den Kompost gegeben, besteht die Gefahr, dass das Material verklumpt. Diese Brocken sind dann sehr fest und zersetzen sich nicht.

Sie müssen die Katzenstreu deshalb möglichst dünn ausstreuen. Am besten ist es, sie mit anderen Materialien wie Rasenschnitt, Asche oder Grünabfällen zu mischen. Dann verläuft der Verrottungsprozess sehr zügig.

Entfernen Sie Kot und Urinbrocken, da diese Parasiten enthalten können. Das ist besonders wichtig, wenn die Katze mit Medikamenten wie Antibiotika behandelt worden ist.

Verdichte Böden mit Katzenstreu auflockern

Humus aus Katzenstreu und anderen Kompostmaterialien ist ideal zum Auflockern von verdichteten Böden, vor allem Lehm- und Tonböden.

Auf Gemüsebeeten sollten Sie Humus aus Katzenstreu niemals anwenden. Bei Blumenbeeten ist es unproblematisch, wenn Sie die Hinterlassenschaften der Katzen vor dem Kompostieren sorgfältig aus der Streu gesammelt haben.

Tipps

Kompostierbare Katzenstreu können Sie gut in der durch die Müllabfuhr gestellten Biotonne entsorgen. Allerdings ist das nicht in jeder Gemeinde erlaubt. Erkundigen Sie sich vorher, ob Biotonnen mit Katzenstreu abgefahren werden.

Text: Sigrid Hestermann Artikelbild: Sharaf Maksumov/Shutterstock

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