Vermehrungsmethoden für die Katzenminze

Die Einen lieben sie, während die Anderen froh sind, wenn sie endlich aus dem Garten verschwunden ist. Über Selbstaussaat vermehrt sich die Katzenminze gern und rasch in Eigenregie. Doch Sie können die Vermehrung auch selbst in die Hand nehmen.

Katzenminze vermehren
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Methode 1: Aussaat

Die Katzenminze bringt nach ihrer Blütezeit zahlreiche kleine Samenkörner hervor. So werden aus ihnen neue Stauden:

  • im Herbst sammeln und im Frühjahr aussäen
  • leicht mit nährstoffarmer Erde bedecken
  • ideale Keimtemperatur: 20 °C
  • Erde feucht halten
  • nach 2 bis 3 Wochen keimen die Samen
  • nach den Eisheiligen auspflanzen

Methode 2: Teilung

Eine weitere Methode ist das Teilen der Katzenminze. Mit den Jahren wird aus einer kleinen Staude ein Gewächs, das viel Raum einnimmt und mit der Zeit gern an Wuchskraft verliert. Daher ist es ratsam, die Katzenminze alle 2 bis 3 Jahre zu teilen.

Der beste Zeitraum ist zwischen April und Juni gekommen. Die alte Pflanze wird ausgegraben. Dann nehmen Sie einen Spaten zur Hand und trennen die Pflanze einmal in der Mitte durch. Die Wurzelballen werden vor dem Einpflanzen großzügig gewässert. Dann wachsen sie gut an.

Methode 3: Stecklingsvermehrung

Im zeitigen Frühjahr oder im Herbst beispielsweise beim jährlichen Rückschnitt der Pflanze kann die Stecklingsvermehrung erfolgen. Diese Methode ist am gebräuchlichsten, am schnellsten und effektivsten.

Ablauf:

  • einen 7 bis 10 cm langen Trieb abschneiden
  • untere Blätter entfernen
  • Steckling in ein Glas oder eine Vase mit Wasser stellen
  • an einem hellen, warmen Standort belassen – Achtung: Nicht in die Reichweite von Katzen)
  • Wasser regelmäßig erneuern zur Vermeidung von Fäulnis
  • wenn bewurzelt in Erde pflanzen

Tipps & Tricks

Es gibt Sorten , die durch Aussaat nicht oder nur schlecht zu vermehren sind. Dazu zählen beispielsweise die Kleine Katzenminze/Blauminze und die Weißblühende Katzenminze.

KKF

Text: Burkhard
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