Ist die Kalanchoe Daigremontiana giftig?

Das Brutblatt (kalanchoe daigremontiana) vermehrt sich auf ausgesprochen interessante Weise: Direkt am Blattrand sitzen ihre Kinder. Sie fallen von dort auf die Erde und wachsen dann einfach weiter. Mit ihren bizarren Formen wirkt diese Kalanchoe zudem äußerst attraktiv und erfreut sich, auch weil sie ausgesprochen pflegeleicht ist, zunehmender Beliebtheit.

Brutblatt giftig
Die Kalanchoe Daigremontiana ist keine Gift- sondern eine Heilpflanze

Ungiftige, wertvolle Heilpflanze

Das Brutblatt gilt in jenen Ländern, in denen sie wild gedeiht, als wertvolle Heilpflanze. Die Liste der Indikationen beruht auf traditionellen Anwendungen und Erfahrungswerten, einige Wirkungsweisen konnten zwischenzeitlich auch wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Nachweisbar sind folgende Stoffe:

  • Isozitronensäure
  • Apfelsäure
  • freie Weinsäure
  • Bufadienolide
  • Alkaloide
  • Calciumoxalat
  • Flavonoide
  • Anthocyane
  • Gerbstoffe

Keiner dieser Stoffe ist stark giftig, sodass Sie die Kalanchoe Daigremontiana relativ unbesorgt auch in Haushalten, in denen Kinder oder Haustiere leben, kultivieren können.

Tipps

Diese Pflanze ist im Handel kaum zu bekommen, was an ihrer Vermehrungsfreudigkeit liegt. In Gewächshäusern bildet sie so viele Ableger, die herabfallen und in den kleinsten Ritzen besiedeln, dass sie zum beinahe unausrottbaren Unkraut werden kann.

Text: Michaela Kaiser

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.