Kaki Herkunft

Woher stammt Kaki?

Die Kakifrucht erscheint ab September in unseren Supermärkten und erfreut mit ihrem satt leuchtenden Orange nicht nur das Auge, sondern im reifen Zustand ganz besonders den Gaumen. Sie hat ihren Ursprung in China und Japan.

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Der Ursprung des Kakibaums – einer der ältesten Kulturpflanzen der Erde – wird in Ostasien vermutet. Der Großteil der im Handel erhältlichen Früchte kommt nach wie vor aus ostasiatischen Ländern:

  • Japan,
  • Korea,
  • China.

Die Kakifrucht wird aber auch in anderen Ländern mit subtropischem Klima angebaut, z. B. in Südeuropa und in den USA. Eine veredelte Form der Kaki ist die Sharonfrucht, die auf der Sharonebene in Israel zu Exportzwecken kultiviert wird.

Kaki-, Sharon- oder Persimonfrucht?

Bei allen Bezeichnungen handelt es sich um die wohlschmeckenden Beerenfrüchte eines Diospyros kaki – des Obstbaums aus der Familie der Ebenholzgewächse (Ebenaceae). Oft werden die Namen als Synonyme verwendet. Dabei unterscheiden sich die Arten nicht nur nach ihrem Ursprung, sondern auch nach der Beschaffenheit der Früchte.

Kaki

Die Früchte der Diospyros Kaki sind groß und kugelrund, haben feste, glatte Schale, die je nach Reifegrad in unterschiedlich kräftigem Orange gefärbt sein kann. Die klassische Kakifrucht hat im reifen Zustand sehr weiches, saftiges, geleeartiges Fruchtfleisch. Die harten Früchte sind praktisch ungenießbar, weil sie aufgrund der Gerbstoffe ein pelziges Gefühl im Mund verursachen. Die Kakis kommen aus Asien zu uns.

Sharon

Bei der Sharonfrucht handelt es sich um eine Züchtung aus Israel. Ihre Früchte sind kleiner und flacher als die Kakifrüchte. Sie sehen eher wie Tomaten aus. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie länger gelagert und im harten Zustand gegessen werden können, da sie kaum Tannine enthalten. Zudem haben sie eine dünnere Schale.

Persimone

Diese Züchtung stammt aus dem östlichen Nordamerika. Die Früchte der Diospyros virginiana sind verhältnismäßig klein und haben eine ovale Form. Sie haben – wie die Sharonfrüchte – festes Fruchtfleisch und schmecken ebenfalls noch im nicht voll ausgereiften, harten Zustand angenehm süß und frisch nach einer Mischung aus Honigmelone, Birne und Aprikose.

Tipps & Tricks

Eine aufgrund des hohen Tanningehalts ungenießbare Kakifrucht kann nach einem kurzen Lagern im Tiefkühlfach gegessen werden. Das Fruchtfleisch wird nach dem Frieren weich, büßt jedoch an Festigkeit ein und kann dann aus der Schale gelöffelt werden.

na

Text: Burkhard

Beiträge aus dem Forum

  1. Maxi
    Geranien...
    Maxi
    Zierpflanzen
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