Indianerbanane düngen – unverzichtbar für eine reiche Ernte

Die schöne Krone der Indianerbanane ist nicht der alleinige Grund, warum dieser nordamerikanische Baum auch hierzulande im Hausgarten gepflanzt wird. Er soll uns vor allem seine exotisch schmeckenden Früchte schenken. Dafür will er aber unsererseits mit reichlich Nährstoffen versorgt werden.

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Die Indianerbanane kommt mit erstaunlich wenig Nährstoffen aus

Leben ohne Dünger

Dieser Baum wird lange ohne zusätzlichen Dünger leben können. Seine Nährstoffe kann er sich aus der Gartenerde ziehen. Dort aber werden diese mit den Jahren zwangsläufig immer weniger werden. So bleibt es nicht aus, dass der Baum irgendwann nicht genügend Nährstoffe bekommt, um alle seine Aufgaben zu erfüllen.

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Wir werden weiterhin sein attraktives Laub bewundern können, doch die Blühleistung wird nachlassen. Folglich fällt auch die herbstliche Ernte bescheiden aus. Wenn Sie Früchte in großer Anzahl wünschen, müssen Sie den Baum gezielt und regelmäßig düngen.

In nährstoffreiche Erde pflanzen

Die erste Nährstoffversorgung sollte der Baum bereits bei der Pflanzung erhalten. Dafür wird der Aushub mit Kompost oder einem anderen organischen Langzeitdünger angereichert. So gut versorgt wird er gut anwurzeln und sich auch oberirdisch prächtig entwickeln.

Jährlich düngen

Der Nährstoffdepot im Boden sollte regelmäßig aufgefüllt werden. Doch eine Düngung pro Jahr genügt hier vollkommen. Die beste Zeit dafür ist das zeitige Frühjahr, noch bevor der Baum neu austreibt.

Geeigneter Dünger

Der Nährstoffbedarf einer Indianerbanane kann mit dem Nährstoffbedarf von einheimischem Kernobst verglichen werden. Ein stickstoffhaltiger Langzeitdünger eignet sich gut, da er den Baum während der gesamten Vegetationsperiode gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt. Zum Beispiel:

  • Kompost
  • Hornspänne
  • reifer Pferdemist

Der Dünger wird rund um den Wurzelbereich ausgebracht und anschließend vorsichtig in den Boden eingearbeitet. Anschließend bitte gut wässern.

Tipps

Während der Baum seine Blüten trägt, ist auf ausreichende Versorgung mit Kalium zu achten. Dieses Element fördert den Fruchtansatz.

Mulchschicht

Auf sandigen Böden ist zusätzlich eine dicke Mulchschicht empfehlenswert. Sie verhindert, dass im Sommer zu viel Wasser verdunstet. Dadurch dass diese Schicht nach und nach von Mikroorgansimen zersetzt wird, reichert sie zusätzlich den Boden mit Nährstoffen an.

Kalk meiden

An ihrem Naturstandort findet die Indianerbanane keine kalkhaltigen Böden vor. Auch wenn sie sich mit der Zeit gut an hohe pH-Werte anpassen kann, so reagiert sie zu Beginn nicht selten mit einer Chlorose.

Ideal ist ein pH-Wert zwischen 5 und 7. Bei kalkhaltigen Böden könnten Sie daher vorbeugend den pH-Wert senkenden Rhododendrondünger verwenden.

Kübelexemplare düngen

Da in einem Kübel nur eine begrenze Menge Erde hineinpasst, sollte hier in mehreren Gängen gedüngt werden. Allerdings nur während der Hauptvegetationsperiode. Ein Flüssigdünger ist hier die bessere Wahl.

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: Jon Kraft/Shutterstock

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