Asimina Triloba – Sortenübersicht

Eine Gartenpflanze, deren Blüten exotischen Flair ausstrahlen, die durch ihren außergewöhnlichen Geschmack besticht, während des Sommers attraktives Laub trägt das sich zudem im Herbst wundervoll verfärbt und dazu noch winterhart: Die Asimina Triloba, zu Deutsch Indianerbanane wartet mit all diesen tollen Eigenschaften auf. Liebhaber der Pflanze können sich freuen, denn es gibt verschiedene Sorten, die wunderbar miteinander harmonieren.

asimina-triloba-sorten
Neue Züchtungen haben größere und süßere Früchte

Wir stellen Ihnen hier die Sorten:

  • „Prisma“
  • „Sunflower“
  • „Peterson Pawpaws Shenadoah“
  • „Peterson Pawpaws Susquehanna“
  • „Peterson Pawpaws Wabash“

näher vor.

Asimina Triloba „Prima“

Diese selbstfruchtende Indianerbanane bildet mittel bis große Früchte, die relativ wenige Kerne enthalten. Sie hat gelblich-weißes Fruchtfleisch, aromatisch wie eine Mischung aus Banane, Mango und Ananas mit zarter Vanillenote schmeckt. Cremig weich lässt es sich roh auslöffeln.

Asimina Triloba „Sunflower“

Diese Neuzüchtung aus den USA bildet sehr große Früchte mit attraktiv gelbem Fleisch. Selbstfruchtend trägt sie schon junge Pflanze sehr aromatische Früchte. Es handelt sich bei „Sunflower“ um eine Veredelung, die wie fast alle Indianerbananen europäische Winter ohne speziellen Schutz schadlos übersteht.

Asimina Triloba „Peterson Pawpaws Shenadoah“

Ebenfalls eine Neuzüchtung aus den USA. Allerdings ist diese nicht selbstfruchtend und benötigt für reichen Fruchtansatz eine zweite Indianerbanane in ihrer Umgebung. „Shenadoah“ ist der erklärte Liebling auf amerikanischen Bauernmärkten, da sie hocharomatische Früchte mit geringem Samenanteil bildet. Das relativ feste, helle Fruchtfleisch schmeckt cremig-süß.

Asimina Triloba „Peterson Pawpaws Susquehanna“

Diese Indianerbanane besticht durch sehr große Früchte, die zudem himmlisch süß schmecken. Sie haben eine relativ feste Textur und eigenen sich deshalb sehr gut als ungewöhnliche Beigabe für Fruchtsalate.

Asiminia Triloba „Peterson Pawpaws Wabash“

Auch diese Züchtung aus den USA begeistert die Fans der exotischen Früchte mit ihrer hervorragenden Fruchtqualität. Das Fruchtfleisch dieser nicht selbstfruchtenden Indianerbanane ist gelborange gefärbt, cremig und schmeckt aromatisch süß.

Tipps

Da Indianerbananen erst ab Anfang Oktober heranreifen, sollten Sie die attraktiven Exoten an einen sonnig-warmen Standort setzen. Während der Sommermonate vertragen Sie problemlos hohe Temperaturen. Da sie recht hoch werden können und eine relativ geschlossene Krone mit bis zu 2,50 Meter Durchmesser bilden eignen sie sich ideal, um ihren bevorzugten Sitzplatz im Garten zu beschatten und diesem ein ganz besonderes Flair zu verleihen.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: EQRoy/Shutterstock

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