So entfernen Sie Herbstzeitlose auf Dauer – Tipps für die Bekämpfung

Haben sich Herbstzeitlose im Beet und Rasen erst einmal verwurzelt, vermehren sie sich unaufhaltsam weiter mittels Tochterzwiebeln und Samen. Mit Blick auf den hohen Giftgehalt, mutet es so manchem Gärtner an, als habe er mit der Pflanzung die Büchse der Pandora geöffnet. Wie Sie die penetranten Giftpflanzen wieder entfernen, lesen Sie hier.

Herbstzeitlose bekämpfen
Herbstzeitlose sind trotz ihrer schönen Blüte nicht immer erwünscht

Herbstzeitlose mit Ausdauer eliminieren – So gelingt es

Droht die Giftblume des Jahres 2010, sich in Ihrem Garten unkontrolliert auszubreiten, stehen Sie mit klassischen Methoden der Unkrautbekämpfung auf verlorenem Posten. Da sich die Zwiebeln 20 cm und tiefer im Erdreich befinden, erzielen Sie mit Herbiziden keinen Erfolg. Besser ist, Sie kaufen den beharrlichen Pflanzen mit Ausdauer den Schneid ab. So geht es:

  • Bester Termin ist Ende April/Anfang Mai
  • Handschuhe anlegen und alle Blätter sowie die Blütenstiele mit den Samenkapseln jäten
  • Sämtliche ausgezogenen Pflanzenteile aus Gründen der Vorsicht im Hausmüll entsorgen
  • Auf diese Weise in den folgenden 2 bis 3 Jahren die Giftkrokusse bekämpfen

Zu diesem Zeitpunkt sind die abgeblühten Zwiebeln vollkommen ausgelaugt. Werden jetzt die Blätter entfernt, können die Herbstzeitlosen nicht regenerieren. Darüber hinaus werden die angelegten Tochterzwiebeln von der Nährstoffversorgung abgeschnitten und gehen ebenfalls ein.

Text: Paula Jansen

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