Ist die Heckenrose giftig?

Im Herbst leuchten sie uns wieder knallrot und aus zahlreichen Gebüschen entgegen: die steinharten Früchte der Heckenrosen. Im Gegensatz zu anderem Wildobst macht sich jedoch kaum jemand die Mühe, Hagebutten zu sammeln. Dabei kann sich der Aufwand lohnen, denn die Früchte der Hunds-Rose (Rosa canina) enthalten sehr viel Vitamin C und sind daher ein sehr gesunder Vitaminspender für die kalte Jahreszeit.

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Die Früchte der Heckenrose sind zwar nicht giftig aber auch nicht essbar wie die der Hundsrose

Heckenrose und Hundsrose nicht miteinander verwechseln!

Allerdings sollten Sie beim Sammeln genau aufpassen, dass Sie auch die richtigen Früchte einsammeln. Essbar sind nämlich nur die als Hagebutten bezeichneten Früchte der Hunds-Rose, während die eher orangeroten Apfelfrüchte der eng verwandten und sehr ähnlichen Heckenrose (Rosa corymbifera) eher nicht für Marmelade und Co. verwendet werden. Zwar sind auch die Früchte der Rosa corymbifera nicht giftig, verfügen aber auch nicht über die gesunden Eigenschaften der eigentlichen Hagebutten.

Tipps

Aufgrund der großen Ähnlichkeit zwischen beiden Arten kann es schnell zu Verwechslungen kommen. Sie können Rosa corymbifera und Rosa canina jedoch an der Anzahl ihrer Stacheln unterscheiden: Während die Hundsrose viele Stacheln besitzt, bildet Rosa corymbifera nur wenige aus und ist somit nahezu stachellos.

Text: Ines Jachomowski
Artikelbild: Juergen Faelchle/Shutterstock

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