Wie lange leben Grasmilben?

Insektenbisse oder -Stiche sind nicht schön. Der einzige Trost ist oftmals, dass die Tiere nach dem Blutsaugen sterben und keinen weiteren Schaden anrichten können. Ebenfalls freuen sich viele Menschen, wenn die Temperaturen im Spätsommer wieder sinken. Denn auch das bedeutet, dass sich viele Schädlinge zurück ziehen oder das Ende ihres Lebens naht. Aber wie verhält es sich diesbezüglich bei der Grasmilbe? Lesen Sie die Antwort hier.

grasmilben-lebensdauer
Grasmilben können sich mehrere Tage auf ihrem Wirt aufhalten

Lebenszyklus der Grasmilbe

  • Weibchen legt Ei ab.
  • Nach vier Wochen schlüpfen die Larven.
  • Larven lassen sich auf Grashalmen nieder und warten auf einen geeigneten Wirt.
  • Zieht ein passendes Lebewesen vorbei, lässt sich die Larve auf den potentiellen Wirt fallen.
  • Je nachdem ob es sich um Mensch oder Tier handelt, verweilt sie wenige Stunden oder mehrere Tage auf dem Wirt.
  • Sie ernährt sich von Zellsäften und Lymphe.
  • Gesättigt lässt sie sich abfallen.
  • Es folgen drei verschiedene Nymphenstadien.
  • Nymphe entwickelt sich zum adulten Tier.
  • Lebt am Boden, befällt keine Lebewesen mehr.
  • Zieht sich im Winter in die tiefen Erdschichten zurück.

Überleben Grasmilben den Winter?

Grasmilben vertragen keinen Frost. Trotzdem gelingt es den Parasiten, sich zu schützen, indem sie sich tief in den Boden eingräbt. Hier überwintern die Schädlinge und werden erst im folgenden Frühjahr wieder aktiv.
Dann erfolgt sogleich die Fortpflanzung. Die meisten Grasmilben leben also länger als ein Jahr.

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Was führt zum Tod der Grasmilbe

Das vollständige Aussterben einer Population ist nur in sehr eisigen Wintern denkbar. Dazu müssen selbst die unteren Bodenschichten zufrieren. Da sich die Grasmilbe im Winter ins Erdreich zurückzieht, sind Ihnen bei der Bekämpfung die Hände gebunden. Lediglich im Sommer zeigen diese Hausmittel gegen die Grasmilbe möglicherweise Erfolg.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Alice Mary Herden/Shutterstock

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