Die fachgerechte Pflege der attraktiven Glockenrebe

Die ursprünglich aus Mexiko stammenden Glockenrebe zählt zu den äußerst robusten und pflegeleichten, einjährig gedeihenden Kletterpflanzen. Ihre wunderschönen Glockenblüten sind zunächst weiß und färben sich dann kräftig violett oder cremeweiß. An einigem sonnigen Standort und auf nährstoffreichem Boden gestaltet sich die Pflege der Glockenwinde recht unkompliziert.

Glockenrebe vorziehen
Ab Februar kann die Glockenrebe daheim vorgezogen werden

Die Blütezeit

Glockenwinden sind sehr blühfreuig. Bereits Ende Juni zeigen sich die ersten Blüten. Putzen Sie die Pflanze regelmäßig aus, treibt diese bis in den Oktober hinein fortlaufend neue Knospen.

Die Vermehrung

Glockenreben lassen sich durch Samen problemlos vermehren. Möchten Sie das Saatgut selbst ernten, sollten Sie im Frühherbst nicht mehr alles Verblühte abschneiden. Die Blütenstände werden, sobald sie einzutrocknen beginnen, abgeschnitten und die großen Samenkörner ausgelesen. Lassen Sie diese einige Tage trocknen und verwahren Sie die Samen bis zur Aussaat trocken und kühl auf.

Außerdem können Sie vom Herbstschnitt Stecklinge gewinnen und die Glockenwinde auf diese Weise vermehren.

Das Vorziehen

Schon ab Februar können Sie die Glockenrebe im Haus heranziehen. Ausgesät in Anzuchterde keimen die vorgequollenen Samen des Dunkelkeimers innerhalb von zwei bis drei Wochen und wachsen bis zum Mai zu ansehnlichen Pflanzen heran.

Tipps

Für Schnecken ist die Glockenwinde ein Leckerbissen. Hindern Sie die schleimigen Kriecher deshalb durch Schneckenzäune, die Sie bereits beim Einsetzen anbringen daran, sich über die Pflanze herzumachen.

Text: Sabine Kerschbaumer

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