Wie werden Gladiolen richtig gesetzt?

Nur wenn Sie die Gladiolenzwiebeln richtig pflanzen, können sich aus den kleinen Knollen kräftige Gewächse mit prächtigen Blütenstielen entwickeln. Auch die Pflanztiefe ist von Bedeutung, damit die Triebe nicht beim ersten Wind umgepustet werden.

Gladiolenzwiebeln setzen
Je tiefer die Zwiebel gesetzt wird, desto mehr Halt hat die Pflanze

Gladiolenzwiebeln pflanzen

Da Gladiolen nicht winterhart sind werden die Zwiebeln erst dann in den Boden gelegt, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Der optimale Pflanzzeitpunkt ist etwa Mitte Mai bis Juni, in milden Regionen auch schon ab Ende April.

Gehen Sie beim Pflanzen folgendermaßen vor:

  • Erde von Unkraut befreien und gut auflockern.
  • Etwas reifen Kompost und Hornspäne in die Erde einarbeiten.
  • Pflanzloch ausheben.
  • Bei lehmigen oder tonigen Böden etwas Sand als Dränage in die kleine Grube geben.
  • Zwiebeln mit dem Vegetationspunkt (Keimpunkt) nach oben in die Erde legen.
  • Gladiolenzwiebeln mit Gartenerde bedecken.

Wie tief wird gepflanzt?

Sollen Gladiolen sehr früh blühen, können Sie den Keimpunkt aus der Erde ragen lassen. Allerdings kann die Zwiebel dann nicht so gut einwachsen und benötigt meist eine zusätzliche Stütze um nicht umzukippen.

Die optimale Pflanztiefe ist der doppelte Zwiebeldurchmesser. Möchten Sie auf eine frühe Blüte nicht verzichten, können Sie die Zwiebeln im Haus vortreiben.

Der richtige Pflanzabstand

Damit Gladiolen gut zur Geltung kommen, sollten Sie diese in kleinen Gruppen pflanzen. Setzen Sie die Zwiebeln aber nicht zu eng, damit die Gladiolen genügend Platz haben um sich zu entfalten. Ideal ist ein Pflanzabstand von 10 bis 15 Zentimeter. Dieser ist abhängig von der Wuchshöhe der Gladiole und meist auf der Pflanzenverpackung vermerkt.

Tipps

Achten Sie beim Kauf von Gladiolenzwiebeln darauf, dass diese groß und fest sind und noch nicht ausgetrieben haben. Da die Zwiebeln keine Erde zur Verfügung haben, müssen sie einen Teil ihres Nährstoffvorrats verbrauchen, wachsen schlecht ein und blühen häufig nicht mehr.

Text: Sabine Kerschbaumer
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