Gladiolen zurückschneiden – so wird’s gemacht

Gladiolen sind prächtige Zwiebelpflanzen, die mit ihren farbenfrohen Blütenschwertern eine Bereicherung für jedes Staudenbeet sind. Auch als langlebige Schnittblumen erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Wichtig ist es, dass Sie die Pflanze für die Vase und nach der Blüte richtig schneiden, damit Sie sich auch in der nächsten Gartensaison an den schönen Blumen erfreuen können.

Gladiolen Schnittblumen
Gladiolen für die Vase werden am besten morgens geschnitten
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Gladiolen für die Vase schneiden

Nicht alle Blüten eines Gladiolenzweiges öffnen sich gleichzeitig. Warten Sie mit dem Schneiden für die Vase, bis die unteren Blüten erblüht sind. Dadurch öffnen sich die noch geschlossenen Knospen während der nächsten Tage sicher. Dabei sollten sie auf Folgendes achten:

  • Für lange Haltbarkeit möglichst morgens schneiden.
  • Ein Messer mit sehr scharfer und sauberer Klinge verwenden.
  • Stängel sofort ins Wasser stellen, damit die Blüten frisch bleiben.

Damit die Pflanze nicht zu sehr geschwächt wird, sollten Sie immer drei bis vier Blätter stehen lassen. Schneiden Sie zu tief, müssen Sie damit rechnen, dass die Gladiole im Folgejahr nicht mehr austreibt.

Zurückschneiden nach der Blüte

Sind alle Gladiolentrauben verblüht, entfernen Sie zunächst nur den Stängel. Es ist wichtig, dass das Grün an der Pflanze verbleibt, damit die Gladiole Nährstoffe und Spurenelemente für die nächste Wachstumsperiode in der Gladiolenzwiebel einlagern kann. Erst wenn das Grün vollständig vergilbt ist, dürfen Sie die Blätter etwa zehn bis fünfzehn Zentimeter über dem Boden zurückschneiden.

Tipps

Möchten Sie reich blühende Gladiolen im Garten, sollten Sie auf eine allzu reichliche Entnahme von Blütentrauben für die Vase verzichten. Schneiden Sie während der Wachstumsperiode die Blüten, entwickelt sich die Zwiebel trotz des verbleibenden Laubes nicht so gut weiter. Werden die Blütenstängel häufig entfernt, schlägt die Gladiole unter Umständen gar nicht mehr aus.

Text: Sabine Kerschbaumer

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