Gladiolen im Kübel – attraktiver Schmuck für Balkon und Terrasse

Gewöhnlich kennt man Gladiolen als prächtigen Blütenstauden im Beet und als dankbare Vasenblumen. Gladiolen lassen sich aber auch gut in Töpfen kultivieren und schmücken mit ihren bis zu 1,50 Meter langen Blütenschwertern karge Balkone.

Gladiolen im Kübel
Gladiolen gedeihen auch bestens im Topf

Der richtige Standort

Die Gladiole ist eine Sonnenanbeterin und sehr wärmeliebend. Ein windgeschützter und vollsonniger Balkon oder eine nach Süden hin ausgerichtete Terrasse sind ist ideal, um die prunkvollen Gladiolen im Kübel zu reicher Blüte zu bringen.

Gladiolenzwiebeln in Töpfe setzen

Die Gladiolenzwiebeln werden ab Mai in nicht zu kleine Pflanzgefäße gesetzt. Gladiolen bevorzugen einen lockeren und sehr nährstoffreichen Boden. Diesen Ansprüchen wird spezielle Blühpflanzenerde gerecht, die Sie in jedem gut sortierten Gartenmarkt erhalten. Alternativ können Sie herkömmliche Balkonpflanzenerde verwenden.

Setzen Sie die Gladiolenzwiebeln folgendermaßen ein:

  • Nur Töpfe mit Wasserablauf verwenden, um Staunässe zu vermeiden.
  • Ablaufloch mit einer Tonscherbe bedecken, damit dieses nicht durch Substrat verstopft wird.
  • Erde in den Kübel füllen und leicht andrücken.
  • Mit einer schmalen Pflanzschaufel ein Pflanzloch graben, das etwa doppelt so tief ist wie die Zwiebel groß.
  • Gladiolenzwiebel hineinlegen und mit Erde bedecken.

Gießen und düngen der Topfgladiolen

Gladiolen benötigen viel Wasser, da sie an heißen Tagen über Blüten und Blätter viel Feuchtigkeit verdunsten. Bei sommerlichen Temperaturen kann es notwendig sein, mehrmals täglich zu gießen. Überwässern Sie die Gladiole aber nicht, sondern gießen Sie nur dann, wenn sich die Erdoberfläche trocken anfühlt. Überschüssiges Gießwasser im Untersetzer sofort wegkippen, damit die Zwiebeln nicht zu faulen beginnen.

Gedüngt wird wöchentlich mit einem Düngemittel für Blühpflanzen. Wenden Sie das Mittel genau nach Packungsanweisung an, damit die Gladiole mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird.

Nach der Blüte

Möchten Sie sich auch im nächsten Jahr an den prächtigen Blüten erfreuen, wird zunächst nur der abgeblühte Blütenstiel zurückgeschnitten. Das Laub bleibt bis zum Herbst an der Zwiebel, damit diese weiterwachsen und die für das nächste Jahr notwendigen Nährstoffe und Spurenelemente einlagern kann. Vor dem Winter werden die Zwiebeln aus dem Topf geholt und im Haus gelagert.

Tipps

Sollen die Gladiolenzwiebeln sehr rasch austreiben, können Sie diese auch nur zu etwa Dritteln in die Erde geben. Allerdings wächst die Zwiebel dann nicht so fest ein. Binden Sie den straff aufrecht wachsenden Blütenzweig deshalb in jedem Fall an einem Bambusstab oder dem Balkongeländer an.

Text: Sabine Kerschbaumer

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