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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie eine Feuerstelle aussehen kann

Feuerstelle im Garten selber bauen – Darauf müssen Sie achten

Eine selbst bebaute Feuerstelle im eigenen Garten ist der perfekte Platz, um dort einen lauen Sommerabend mit der Familie und mit Freunden zu verbringen. Das knisternde Feuer sorgt für eine romantische Stimmung, an langen Stöckern können Stockbrot oder Würstchen über der offenen Flamme gegrillt werden. Allerdings gibt es bei der Anlage eines solchen Lagerfeuers einige wichtige Hinweise zu beachten.

Auswahl des Standortes

Dazu gehört beispielsweise die Wahl eines passenden Standortes. Um sich selbst und andere Menschen nicht zu gefährden, sollte die Feuerstelle sorgfältig geplant und fertiggestellt werden. In direkter Umgebung von offenem Feuer darf sich nichts leicht entflammbares befinden – dazu gehören auch und besonders Gehölze wie Bäume und Sträucher, aber auch andere Beetbepflanzungen (etwa Stauden). Dass Häuser, Hütten u. ä. ebenfalls mindestens 80 Meter Abstand haben, sollte selbstverständlich sein. Des Weiteren dürfen keine Strom- oder Gasleitungen unter der geplanten Feuerstelle verlaufen – anderenfalls kann es zu bösen Überraschungen kommen.

Anlegen einer einfachen Feuerstelle

Eine einfache Feuerstelle ist im Handumdrehen angelegt. Alles, was Sie dazu brauchen, sind ein Spaten, Sand, größere Feldsteine sowie natürlich trockenes Feuerholz.

  • Mit dem Spaten heben Sie die Feuerstelle etwa zehn Zentimeter tief aus.
  • Füllen Sie das Loch nun mit Sand.
  • Verwenden Sie nach Möglichkeit keine Kieselsteine – die können platzen.
  • Umranden Sie die Feuerstelle mit großen Feldsteinen.
  • Diese sollen das Feuer an einer Ausbreitung hindern, sich aber selbst nicht direkt im Feuer befinden.
  • Auch Feldsteine können bei zu großer Hitze platzen.
  • Auf dem Sand schichten Sie nun das Feuerholz auf.
  • Verwenden Sie hierzu verschiedene Weichholz- und Hartholzarten.

Gemauerte Feuerstelle

Etwas anspruchsvoller ist natürlich eine gemauerte Feuerstelle. Verwenden Sie hierfür möglichst feuerfeste Steine, sehr gut eignen sich etwa Klinker oder andere gebrannte Ziegelsteine.

  • Stecken Sie die Fläche der geplanten Feuerstelle mit Hilfe einer Schnur ab.
  • Stechen Sie Gras und Erde etwa 10 Zentimeter tief mit dem Spaten aus.
  • Befüllen Sie das entstandene Loch mit Sand.
  • Schichten Sie rund um die ausgestochene Feuerstelle die Steine zu einer Mauer auf.
  • Vermörteln Sie sie sorgfältig.

Erst nachdem der Mörtel getrocknet ist, können Sie die Feuerstelle benutzen.

Tipps

Wer keine feste Feuerstelle anlegen möchte, kann stattdessen auch eine Feuerschale oder einen Feuerkorb verwenden.

Text: Ines Jachomowski Artikelbild: photowind/Shutterstock

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