Fetthenne bevorzugt sonnigen Standort

Sedum, auch als Fetthenne, Fette Henne oder Mauerpfeffer bezeichnet, ist in vielen Gärten zu finden. Manche Arten eignen sich auch wunderbar zur Begrünung von Dächern oder Steingärten, sofern Standort und Bodenverhältnisse an die jeweilige Art angepasst sind.

Mauerpfeffer Standort
Die Fetthenne sonnt sich gern
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Standort abhängig von Art und Sorte

Fetthennen stammen aus unterschiedlichen Klimata, wobei die meisten Arten in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel zu Hause sind. Manche Fetthennen sind aber auch in den subtropischen und tropischen Regionen Afrikas, Asiens oder Südamerikas zu finden. Je nach Herkunft bevorzugen bestimmte Arten ergo eher feuchte oder eher trockene Böden, wobei ihnen allen die Vorliebe für sonnige Standorte gemeinsam ist. Allerdings gibt es auch Fetthennen-Arten, die sich in halbschattigen Standorten ebenfalls wohl fühlen.

Geeignete Standorte für Fetthennen im Überblick

In der unten stehenden Tabelle finden Sie eine Auflistung verschiedener beliebter Fetthennen-Arten und ihrer bevorzugten Standorte. Anhand dieser Übersicht können Sie für jede Fetthenne den passenden Platz im Garten bzw. auf dem Balkon auswählen – für eine üppige Blüte und gutes Wachstum.

Fetthennen-ArtLateinische BezeichnungStandortBoden
Pracht-FetthenneSedum spectabilesonnignährstoffreich, mäßig feucht
Gold-FetthenneSedum floriferumvollsonnignormal, mäßig feucht
Purpur-FetthenneSedum telephiumsonnignährstoffreich, mäßig feucht
Kaukasus-FetthenneSedum spuriumsonnigmäßig nährstoffreich
Scharfe FetthenneSedum acresonnig bis absonnigmäßig feucht bis trocken
Weiße FetthenneSedum albumsonnig bis vollsonnigsandig
Moos-FetthenneSedum lydiumsonnigmäßig feucht bis feucht
Milde FetthenneSedum sexangularesonnigtrocken
Felsen-FetthenneSedum reflexumsonnigsandig, nährstoffarm
Ockergelbe FetthenneSedum ochroleucumsonnigtrocken

Tipps

Neben den aufgelisteten Fetthennen-Arten gibt es noch zahlreiche Hybriden zu kaufen, die fast alle von der Purpur-Fetthenne abstammen und hinsichtlich Standort und Bodenverhältnisse auch wie diese behandelt werden sollten.

Text: Ines Jachomowski

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