Frühjahr ist perfekter Zeitpunkt: Fetthenne teilen und verjüngen

Ihre Fetthenne entwickelt immer weniger Blüten und droht zu verkahlen? Höchste Zeit, dass Sie die auch als Mauerpfeffer bekannte Staude durch eine Teilung verjüngen. Dadurch können Sie die Pflanze außerdem bequem vermehren. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Sedum teilen
Nur ältere Fetthennen können durch Teilung vermehrt werden

Ältere Fetthennen teilen und vor Verkahlung schützen

Fetthennen können mehrere Jahrzehnte alt werden, neigen allerdings mit zunehmendem Alter zur Verkahlung. Gleichzeitig nimmt die Blühfreudigkeit ab, wobei Sie diesen Alterserscheinungen durch eine Teilung der gesamten Pflanze entgegenwirken können. Außerdem schlagen Sie mit einer Teilung gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn die Maßnahme dient sowohl als Verjüngungskur als auch der Vermehrung.

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Der richtige Zeitpunkt

Der beste Zeitpunkt für diese Verjüngungskur ist das Frühjahr, wobei Sie die Fetthenne am besten noch vor dem ersten Austrieb teilen sollten. Idealerweise sollten Sie diese Maßnahme spätestens alle vier bis fünf Jahre durchführen.

Fetthenne teilen: So geht’s

Wenn Sie die Fetthenne teilen möchten, so müssen Sie zunächst die ganze Staude mitsamt Wurzeln ausgraben.

  • Verwenden Sie zu diesem Zweck einen Spaten oder eine Grabegabel.
  • Damit stechen Sie das Erdreich rund um den Wurzelstock ab.
  • Bewegen Sie den Boden dabei vorsichtig hin und her, damit sich die Wurzel löst.
  • Heben Sie die Pflanze mitsamt Wurzeln aus dem Boden heraus.
  • Schütteln Sie die Erde ab
  • und entfernen Sie kranke und vertrocknete Wurzelteile.
  • Teilen Sie die Pflanze, indem Sie sie mit den Händen in mehrere Stücke reißen
  • oder mit einem kräftigen Spatenhieb teilen.
  • Alternativ können Sie natürlich auch ein scharfes Messer verwenden.
  • Achten Sie darauf, dass die einzelnen Teilstücke mindestens zwei Triebknospen besitzen.

Die Einzelstücke können sofort an ihren zuvor bestimmten Standort ins Freie oder auch in den Topf gepflanzt werden.

Tipps

Die Wurzelknollen der einzelnen Teilpflanzen sind idealerweise etwa so groß wie eine geballte Faust – in diesem Umfang wachsen sie schneller und besser als größere Knollen.

Text: Ines Jachomowski

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