Den Eukalyptus mit einem Rückschnitt auf den Winter vorbereiten

Werden die Tage kürzer, wird es Ihrem Eukalyptus, dem Sonnenanbeter aus Australien, zu kalt auf der Terrasse. Bis auf die Sorte Eucalyptus gunii ist keiner der Laubbäume winterhart. Für die erfolgreiche Überwinterung ist nicht nur ein Standortwechsel erforderlich, wichtig ist überdies, den Baum mit dem passenden Rückschnitt an die veränderten Bedingungen zu gewöhnen. Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Eukalyptus vor und nach der Winterruhe schneiden.

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Ein Eukalyptusbäumchen sollte vor dem Überwintern zurückgeschnitten werden

Dem Eukalyptus eine Ruhephase gönnen

Üblicherweise stellen Pflanzen ihr Wachstum in der kalten Jahreszeit weites gehend ein. Aufgrund des Lichtmangels können Sie nicht mehr so intensiv Fotosynthese betreiben, weshalb der nötige Zucker als wichtiger Energielieferant fehlt. Der Eukalyptus, der normalerweise ein sehr rapides Wachstum an den Tag legt, bedarf gerade aus diesem Grund noch immer viel Sonneneinstrahlung.
Das Düngen sollten Sie im Winter reduzieren. Um nicht zu viel Kraft in die Versorgung der Triebspitzen stecken zu müssen, ist dem Baum mit dem Kürzen der äußersten Zweigenden sehr geholfen.

Schnittanleitung für die Überwinterung

  • Ehe Sie den Eukalyptus an seinen neuen Standort verfrachten, kürzen Sie die Triebspitzen ein.
  • Während der Überwinterung nehmen Sie keinen Rückschnitt vor.
  • Lediglich braune und trockene Blätter sollten Sie abzupfen.
  • Bevor Sie den Eukalyptus wieder ins Freie setzen, schneiden Sie den Baum stark zurück.

Keine Angst vor Fehlern

Ehe der Eukalyptus seinen gewohnten Standort im Garten bezieht, sollten Sie warten, bis keine Gefahr von Nachtfrösten mehr besteht. Als Stichtag gilt diesbezüglich das Ende der Eisheiligen Mitte Mai. Dann sind Sie auf der sicheren Seite.
Weniger Angst müssen Sie beim vorzeitigen Zurückschneiden des Baumes haben. Der Eukalyptus bildet sehr schnell neue Triebe und besitzt schon nach kurzer Zeit seine alte Erscheinung. Etwaige Schnittfehler sind demnach schnell verwachsen. Ganz im Gegenteil, ein kräftiger Rückschnitt fördert sogar die Bildung neuer Zweige.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: CHANSIP SILARAT/Shutterstock
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