Erbsen keimen lassen – mit diesen Methoden

Ersbensprossen sind Vitaminbomben für Salate oder auf dem Butterbrot. Erbsen aus dem Biomarkt haben eine hohe Keimrate und eignen sich perfekt für die Anzucht auf der Fensterbank, bei der auch Anfänger ihren Spaß haben.

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Erbsensprossen sind lecker und ganz einfach selbst herzustellen

Diese Methoden gibt es:

  • Keimglas: als platzsparende Methode für kleine Mengen
  • Kressesieb: alternative und erfolgreiche Variante
  • Sprossenturm: wenn mehr Keimlinge benötigt werden
  • Erde: zur Anzucht von Grünkräutern

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Keimglas

Lassen Sie die Erbsen zehn bis zwölf Stunden einweichen und füllen Sie diese in ein Keimglas mit Siebdeckel. Zwei Teelöffel sind pro Gefäß ausreichend, damit die Keimlinge ausreichend Luft abbekommen. Wässern Sie die Saat zwei bis drei Mal täglich und gießen Sie das Spülwasser ab. Die idealen Temperaturen für ein schnelles Keimen liegen zwischen 18 und 22 Grad, wobei Sie das Gefäß mit einem Tuch abdecken sollten. Die Erbsensprossen sind nach drei bis vier Tagen verzehrfähig.

Kressesieb

Verteilen Sie die Erbsen nach dem Wässern auf dem Sieb, welches waagerecht in einer Schale liegt. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand zwischen den Samen. Decken Sie das Gefäß mit einem Teller ab, damit das Saatgut nicht zu schnell austrocknet. Besprühen Sie dieses zwei bis drei Mal täglich mit etwas Wasser. Nach wenigen Tagen zeigen sich die ersten Keime und Wurzeln.

Sprossenturm

Möchten Sie eine größere Menge an Erbsen keimen lassen, empfiehlt sich ein Sprossenturm aus Kunststoff oder Terrakotta. Hier liegen mehrere Keimschalen übereinander in einem Gefäß. Die Keimsaat wird nach dem Wässern gleichmäßig auf den Ebenen verteilt und mehrmals täglich mit Wasser besprüht. Der Vorteil dieser Türme besteht darin, dass überschüssige Feuchtigkeit nach unten in eine Auffangschale tropft. Stellen Sie das Keimgefäß in einen dunklen Raum oder in den Keller. Die Samen keimen je nach Temperatur innerhalb einer Woche.

Erde

Microgreens werden häufig ohne Wurzeln verzehrt, sodass die Anzucht in einem nährstoffarmen Substrat sinnvoller ist. Stecken Sie die Erbsen etwa fünf Zentimeter tief in die Erde und verschließen Sie das Loch. Sie sind Dunkelkeimer, die bei kühleren Temperaturen kompakter wachsen. Die Kultivierung ist sowohl auf der Fensterbank als auch im Frühbeet auf Balkon oder Terrasse möglich.

Text: Christine Riel
Artikelbild: Kristini/Shutterstock

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