Wissenswertes über Epiphyllum Arten – Blattkakteen

Epiphyllum ist der botanische Name für den Blattkaktus, den es in zahlreichen Arten gibt. Die meisten Sorten sind ausgesprochen pflegeleicht und daher ideale Anfängerpflanzen. Durch ihre große Vielfalt in Blütenfarben und Wuchsform erfreuen sie sich großer Beliebtheit als Zimmerpflanze.

epiphyllum-arten
Der Epiphyllum oxypetalum ist nur eine von vielen Epiphyllum-Arten

Wissenswertes zu Epiphyllum-Arten

  • Beheimatet in den Regenwäldern Süd- und Mittelamerikas
  • nicht winterhart
  • sehr pflegeleicht
  • blüht erst nach fünf Jahren
  • braucht Ruhepause im Winter

Die bekanntesten Arten des Blattkaktusses sind der Weihnachtskaktus und der Osterkaktus.

Verschiedenste Blütenfarben der unterschiedlichen Epiphyllum-Arten

Der Blattkaktus zeichnet sich dadurch aus, dass er je nach Sorte sehr unterschiedliche Blütenfarben hervorbringt. Epiphyllum anguliger beispielsweise trägt 15 bis 18 cm lange Blüten, deren äußere Hüllblätter zitronengelb und die inneren Blätter reinweiß gefärbt sind. Epiphyllum oxypetalum entwickelt dagegen kleinere spitze Blüten mit rötlichen Außenblättern.

Die meisten Arten haben eine hängende Wuchsform und werden daher gern als Ampelpflanze gezogen. Neben den gegliederten Blättern tragen sie stark abgeflachte Sprossen.

Im Unterschied zu anderen Kakteenarten hat der Epiphyllum keine oder nur sehr schwach ausgeprägte Stacheln.

Epiphyllum meist als Hybride im Handel

Epiphyllum wächst in der Natur als Epiphyt, also auf anderen Pflanzenart. Die Arten, die im Handel angeboten werden, sind meist Hybride, die wesentlich robuster sind und auch mit den Bedingungen im Haus besser zurechtkommen.

Alle Arten des Epiphyllum sind pflegeleicht

Die Pflege des Blattkaktusses unterscheidet sich von anderen Arten der großen Kaktus-Familie. Er braucht im Gegensatz zu diesen mehr Feuchtigkeit und mag auch gelegentlich kleine Düngergaben.

Im Winter muss der Epiphyllum etwas kühler gestellt werden, da er ohne eine Ruhepause keine oder nur wenige Blüten hervorbringt.

Wichtig ist, dass Sie als Substrat niemals Kakteenerde verwenden und den Epiphyllum auch nicht mit speziellem Kaktusdünger versorgen. Als Erde eignet sich Blumenerde, die mit Sand oder Kies vermischt wird. Zum Düngen gibt es Blattkaktusdünger oder Dünger für Grünpflanzen, die wenig Stickstoff enthalten.

Tipps

Epiphyllum trägt nicht nur sehr dekorative, sondern meist auch duftende Blüten. Die weißblühenden Arten des Epiphyllums duften am stärksten. Die Blütezeit der meisten Sorten dauert von Frühjahr bis in den Sommer hinein.

Text: Sigrid Hestermann
Artikelbild: Jamuna Panikkar/Shutterstock

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.