Edelweiß überzeugt mit langer Blütezeit

Das extrem seltene und symbolträchtige Alpen-Edelweiß (Leontopodium nivale subsp. alpinum) hat seine Hauptblütezeit im Hochsommer, insbesondere im Juli. Die zumeist aus dem Himalaya stammenden Ziersorten für den heimischen Garten blühen oft den ganzen Sommer hindurch.

Wann blüht Edelweiß?
Das Edelweiß kann mit einer Blütedauer von bis zu 4 Monaten begeistern

Ziersorten haben lange Blütezeit

Hauptsächlich im Juli, manchmal schon im Juni und bis in den September hinein blühen die als Zierpflanzen kultivierten Edelweiß-Arten. Die charakteristischen, auffälligen Blüten sind übrigens eigentlich nur Scheinblüten. Sie bestehen aus einem sternförmigen Kranz behaarter Hochblätter, die die eigentliche, sehr unauffällige Blüte verdecken.

Edelweiß im Trockenstrauß

Edelweiß lässt sich sehr gut trocknen und für hübsche, sommerliche Trockensträuße oder -gestecke verwenden. Schneiden Sie für diesen Zweck die Blüten kurz nach ihrem Aufgehen, wobei der beste Zeitpunkt die Mittagszeit an einem warmen und trockenen Tag ist. Edelweiß-Blüten für einen Trockenstrauß lassen sich am besten im Juli schneiden.

Tipps & Tricks

Alpen-Edelweiß steht unter strengem Naturschutz und darf daher auf keinen Fall gepflückt oder ausgegraben werden. Ebenso ist ein Auspflanzen nicht gestattet, um ein Ausbreiten (und damit ein Zurückdrängen des heimischen) des nicht heimischen Edelweißes zu verhindern.

Text: Ines Jachomowski

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