Chrysantheme im Schnee
Herbst-Chrysanthemen sind oft winterhart

So machen Sie Chrysanthemen winterfest

Chrysanthemen sind beliebte Herbstblumen, die ursprünglich aus Ostasien stammen. Mittlerweile gibt es über 5000 verschiedene Sorten, von denen hierzulande in der Regel nur die so genannten Garten-Chrysanthemen bzw. Herbst-Chrysanthemen von Interesse sind. Welche Sorten winterhart sind und wie Sie diese winterfest machen, verrät Ihnen der nachfolgende Artikel.

Chrysanthemen: winterhart oder nicht frostsicher?

Die ursprünglichen asiatischen Sorten stammen aus klimatisch eher warmen bis tropischen Zonen und sind daher bei uns nicht winterhart, ja nicht einmal frostsicher. Durch gezielte Züchtung und Einkreuzung eng verwandter Arten wie beispielsweise der Grönlandmargarite konnten bereits im 19. Jahrhundert die ersten winterharten Chrysanthemen in Europa erzüchtet werden. Heute gelten im Hinblick auf die Frosthärte folgende Faustregeln:

Nicht frostsichere Chrysanthemensorten sollten nicht ausgepflanzt, sondern möglichst im Kübel kultiviert werden. Grundsätzlich eignen sich die Herbstblumen hervorragend für eine Kübelhaltung.

Chrysanthemen winterfest machen

Der erste Schritt, um winterharte Chrysanthemen winterfest zu machen, ist das Einstellen jeglicher Düngung. Üblicherweise werden die stark zehrenden Stauden in der Vegetationsperiode zwischen März und September gedüngt, wobei die Gaben zur Vorbereitung auf die Winterpause allmählich verringert werden. Der zweite Schritt betrifft den Rückschnitt der verblühten Chrysanthemen: Einzelne, verblühte Stängel sollten stets entfernt werden, um die Pflanze zur Ausbildung neuer Blüten anzuregen. Ob der komplette Rückschnitt jedoch gegen Ende der Blütezeit oder erst im Spätsommer, kurz vor dem erneuten Frühjahrsaustrieb, erfolgen sollte, darüber scheiden sich die Geister.

Chrysanthemen im Herbst schneiden oder nicht?

Die Befürworter des Frühjahrsschnitts meinen, die Pflanze bräuchte die in den verblühten Stängeln gespeicherte Energie, um die kalte Jahreszeit besser zu überstehen. Die andere Fraktion argumentiert dagegen, dieselbe Energie behindere die Winterruhe, weshalb die Pflanzen schon im Herbst zurückgeschnitten gehören. Letztlich sprechen aus beiden Meinungen Erfahrungswerte, weshalb sich jeder Chrysanthemengärtner selbst ein Bild machen sollte. Unbedingt notwendig ist jedoch auch bei den winterharten Sorten ein guter Winterschutz, etwa durch eine Abdeckung mit Reisig.

Tipps & Tricks
Da Topf-Chrysanthemen stets unter Kalthausbedingungen im Haus bzw. Gewächshaus überwintern sollten, können Sie diese zur Vorbereitung auf die Winterpause auf jeden Fall herunterschneiden. Dabei hat die Maßnahme dann sogar den Vorteil, dass Sie die Pflanze nicht unbedingt an einem hellen Ort überwintern müssen.

Beiträge aus dem Forum

  1. Ochs vorm Berg, verunsichert

    Habe ein 5mx3m Gemüsebeet den Herbst/Winter hindurch ausgehoben und bin nun fast fertig. Der ausgehobene Schotter füllt inzwischen die Schlaglöcher auf dem Weg über die Felder.

    Jetzt fehlt noch das mit am Wichtigste: die Erde.

    Nur da bin ich etwas ratlos.

    Ein Teil des Beetes ist bereits gefüllt, aber die Konsistenz dieser Erde erscheint so etwas von unpassend: wenn naß so zäh und naßgetränkt, dass da sicherlich keine Luft durchkommt. Habe mich beim Anpflanzen von Kartoffeln beim händischen Graben schon schwer getan (zu hoher Ton-Anteil).

    Tatsächlich ist das eine mir in ihren Anteilen nicht weiter bekannte Mischung aus Humus, Erde, die für den Rasen vorgesehen war (daher mit vielen Sandanteilen?) sowie Erde, die ich bei Süderde gezielt für 's Beet gekauft hatte. Die hatten mir dort damals zwei unterschieldiche Erden zur Auswahl gestellt und ich hab'e eine genommen. Die Rechnungen hab' ich natürlich nicht mehr. :-)

    Kann ich meine bestehende Erde analysieren lassen und mit einer richtig gemischten Erde ergänzen? Wäre schade sie zu entsorgen ohne verlässlich zu wissen, das sie das unbedingt sein muss.

    inkatron

  2. Was ist das?

    Hallo, ich habe ein strauchartige Pflanze gekauft und leider den Namen vergessen, der mir genannt wurde. Sie blüht gelb und soll eine Heilpflanze sein. Weiß wer, wie sie heißt? Vielen Dank!

  3. Minze oder Pfefferminze?

    Ist das (Foto unten) eine Minze oder eine Pfefferminze? Ich habe mich schon immer gefragt, wo die Unterschiede liegen. Weiß das jemand? Welche Merkmale unterscheiden die beiden und woran kann man sie erkennen?

  4. Was hat meine Minze?

    Hallo,
    meine Minze hat weiße Flecken auf den Blättern und zwar schon eine ganze Weile. Was ist das und woran kann das liegen? Was kann ich dagegen tun?
    Lieben Dank im Voraus!

  5. Zitronenbäumchen gießen

    Liebe Gartengemeinde,
    um unsere sonnige Loggia zu schmücken, haben wir uns ein Zitronenbaümchen zugelegt.
    Auf mehreren Internetseiten habe ich gelesen, dass diese nur mit kalkfreiem Wasser gegossen werden sollen.
    Auf dem Begleitzettel an der Pflanze steht jedoch genau das Gegenteil:
    "Tipp vom Gärtner: Verwenden Sie kein zu weiches Wasser (Regenwasser), da Zitruspflanzen durchaus auch Kalk benötigen! Mittelhartes Wasser ist ideal (mind. 15 Grad deutscher Härte)"
    Laut unserer Wasserversorgung haben wir weiches Wasser (5 Grad Härte).
    Kann ich also Leitungswasser zum Gießen verwenden???
    Wer weiß Rat?