Chrysanthemum coronarium
Die Chrysanthemum coronarium ist essbar

Chrysanthemen: Essbare Sorten für Tees und Salate

Dass die Blüten vieler Kräuter und Gemüsepflanzen, aber auch von Wildpflanzen wie Löwenzahn und Gänseblümchen essbar sind, ist bereits vielen Menschen bekannt. Wussten Sie aber auch, dass es auch essbare Chrysanthemen gibt?

Chrysanthemum coronarium: Blätter und Blüten sind essbar

Die essbare Chrysantheme ist auch unter den Trivialnamen Speisechrysantheme, Salatchrysantheme sowie Goldblume oder Wucherblume, Botanikern hingegen als Chrysanthemum coronarium bekannt. Es handelt sich um eine raschwüchsige, einjährige Zier- und Gewürzpflanze, die bis zu 90 Zentimeter hoch werden kann. Die Salatchrysantheme gehört zur Familie der Korbblütler und stammt ursprünglich aus Südchina.

Anbau der Salatchrysantheme

Die essbare Chrysantheme bevorzugt humose, lockere Böden sowie einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Die Samen keimen am besten bei 15 °C und sollten im März vorgezogen werden. Alternativ erfolgt die Aussaat direkt ins Freiland in den Monaten August bis September, wobei die Samen etwa einen Zentimeter dick mit Erde bedeckt werden sollten. Die Pflanze lässt sich auch prima in Töpfen kultivieren.

  • Verwendung der Salatchrysantheme

Die Chrysantheme schmeckt intensiv herb bis bitter und eignet sich hervorragend als Gewürz für die asiatische Küche. Wenn Sie es nicht ganz so bitter mögen, schneiden Sie bei den Blüten die weißen Ansätze ab – diese enthalten die meisten Bitterstoffe. Die jungen Triebe und Blätter können roh in Salate und Suppen oder gedünstet als Gemüse verarbeitet werden. Die zwischen Juli bis September blühenden, weiß-gelben Blüten sind ebenfalls essbar, jedoch nur die Blütenblätter. Sobald die Pflanze blüht, sollten Blätter und Triebe nicht mehr verwendet werden.

Chrysanthemen ernten

Verwenden Sie die Pflanzenteile möglichst frisch, sollte dies jedoch nicht möglich sein, halten sich Blätter und Blüten einige Stunden (letztere auch Tage) in einer Schale mit Wasser. Achten Sie darauf, nur von selbst gezogenen oder explizit als Speisepflanzen verkauften Exemplaren zu ernten – gerade Chrysanthemen werden oft mit Pestiziden und reichlich Düngemitteln erzogen. Sie können ernten, sobald die Pflanze eine Höhe zwischen 10 bis 25 Zentimeter erreicht hat. Da immer wieder neue Blätter und Blüten nachkommen, brauchen Sie keine Angst vor einem kräftigen Rückschnitt haben.

Tipps

Die fein geschnittenen, jungen Blätter lassen sich als würziger Ersatz für Petersilie verwenden. Die Blüten hingegen schmecken nicht nur in Salaten oder als Dekoration von süßen und herzhaften Speisen gut, sondern auch ausgebacken in Pfannkuchenteig.

Text: Ines Jachomowski

Beiträge aus dem Forum

  1. Maxi
    Geranien...
    Maxi
    Zierpflanzen
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