Sind Chrysanthemen giftig für Katzen?

Chrysanthemen sind beliebte Herbstblumen, die in vielen Gärten zu finden sind. Kein Wunder, erfreuen sie uns doch auch noch im späten Herbst mit ihrer leuchtenden Farbenpracht. Doch wie so viele schöne und beliebte Zierpflanzen ist auch die Chrysantheme giftig- ganz besonders für Tiere, insbesondere für Katzen und Hunde.

Chrysanthemen giftig Haustiere
Chrysanthemen sind hochgiftig für Katzen

Giftigkeit abhängig von der Chrysanthemenart

Allerdings lässt sich diese pauschale Antwort nicht für alle Chrysanthemenarten treffen, denn längst nicht alle der etwa 40 Arten und über 5000 Sorten sind wirklich giftig. Tatsächlich gibt es so genannte Speisechrysanthemen, die auch als Tee oder als Salat zubereitet getrunken bzw. gegessen werden können. Dies gilt allerdings nur für den Menschen, nicht jedoch für Katzen. Die Stubentiger sind auf jeden Fall von Chrysanthemen fernzuhalten.

Woran Sie eine Vergiftung erkennen

Eine Chrysanthemen-Vergiftung endet für Katzen normalerweise nicht tödlich, kann aber dennoch schwerwiegende Folgen haben, etwa zu Erblindung oder sogar zum Leber- und Nierenversagen führen. Benommenheit sowie Reizungen der Schleimhäute weisen dagegen auf eine leichte Vergiftung hin.

Tipps & Tricks

Chrysanthemen sind jedoch nicht nur für Katzen, sondern auch für andere Tiere giftig. Auch für Hunde, Kaninchen und Meerschweinchen sowie Weidetiere (Pferde, Rinder, Schafe) ist die Herbstblume verhängnisvoll.

Text: Ines Jachomowski
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