Chrysanthemen

Chrysanthemen-Blätter: Alles, was Sie wissen müssen

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Ein Blick auf die Blätter sagt mehr als tausend Worte – oder? Während die Blüten von Chrysanthemen sofort Blicke auf sich ziehen, spielen die Blätter oftmals eine Nebenrolle oder gehen sogar unter. Ein guter Grund, sie einmal näher zu betrachten…

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Nur die Blätter der Speisechrysantheme sind essbar
AUF EINEN BLICK
Wie sehen die Blätter von Chrysanthemen aus und sind sie essbar?
Die Blätter von Chrysanthemen sind handförmig, gelappt und am Rand gezähnt. Sie treiben im Frühling aus und haben eine hellgrüne Farbe, die im Laufe der Zeit zu mattem Grün wird. Sie können anfällig für Krankheiten und Schädlinge sein, sind jedoch meistens ungenießbar bis leicht giftig.

Welche Form haben die Blätter von Chrysanthemen?

Die sich wechselständig um die Triebe anordnenden Blätter der Chrysanthemen sind handförmig und gelappt. Je nach Chrysanthemenart und -sorte können sie eher schwach oder stark gefiedert sein. Sie haften an langen Stielen und sind in der Regel am Rand gezähnt.

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Wann treiben die Blätter von Chrysanthemen aus?

Die Blätter der Chrysanthemen zeigen sich im Laufe des Frühlings in ihrem Austriebsdrang. Erst wenn es warm genug ist – meist gegen Mitte April – dringen sie an die Oberfläche und geben das Startsignal für die Chrysanthemen-Saison. Je nach Standort und Chrysamthemenart kann der Blattaustrieb früher oder später vonstattengehen. Unter Umständen treiben die Blätter erst im Mai aus.

Wie sind die Blätter der Chrysanthemen gefärbt?

Frisch ausgetrieben weisen die Blätter der Chrysanthemen eine hellgrüne Farbe auf, die sich in den kommenden Wochen zu einem matten Grün hin wandelt. Im Herbst verfärbt sich das Laub allmählich gelblich, bevor es schließlich abgeworfen wird. Das ist in der Regel erst im November der Fall.

Neigen die Blätter von Chrysanthemen zu Krankheiten?

Je nach Standort und Pflege sind Chrysanthemen anfällig für Krankheiten. Häufig tritt bei Chrysanthemen die Blattfleckenkrankheit auf. Diese erkennen Sie, wie es der Name bereits verrät, daran, dass auf den Blättern zunächst gelblich-braune Flecken entstehen, die sich später schwarz färben. Mithilfe von regelmäßigen Düngergaben (5,00€ bei Amazon*) (alternativ Langzeitdünger) können Sie Ihre Chrysantheme stärken und davor schützen.

Fressen Schädlinge die Blätter von Chrysanthemen?

Auch für Schädlinge sind die Blätter von Chrysanthemen interessant und sie haben sie zum Fressen gern. Schnecken machen vor Chrysanthemen insbesondere im Austrieb nicht Halt. Schadinsekten wie Spinnmilben, Weiße Fliegen und Blattläuse finden Sie bei einem Befall meist an den Blattunterseiten. Um das Risiko für einen Schädlingsbefall zu verringern, sollte die Chrysantheme vor Stress bewahrt werden. Ist sie gestresst beispielsweise durch eine zu hohe Temperatur oder zu wenig Wasser, sinkt ihr Vermögen, diesen Schädlingen standzuhalten.

Sind die Blätter der Chrysanthemen essbar?

Chrysanthemenblätter sind nicht immer essbar. Der überwiegende Anteil von Chrysanthemen ist sogar ungenießbar bis leicht giftig. Lediglich die so genannten Speisechrysanthemen sind essbar und sogar schmackhaft. Sie werden beispielsweise in Japan verzehrt und überzeugen mit ihrem herb-bitteren Geschmack in asiatischen Gerichten.

Tipp

Vorsicht ist besser als Nachsicht beim Verzehr der Chrysanthemenblätter

Auch wenn immer wieder Hinweise darauf zu finden sind, dass die Blätter von Chrysanthemen essbar sind, sollten Sie lieber vorsichtig sein. Die hierzulande im Handel erhältlichen Chrysanthemen haben in der Regel nicht viel mit der einjährigen Speisechrysantheme (Chrysanthemum coronarium) gemein. Achten Sie daher unbedingt auf eine klare Deklaration, bevor Sie von den Blättern probieren!

Bilder: Pairoj Sroyngern / Shutterstock