Ist Canna winterhart?

Von Mai bis zum Herbst präsentiert sich das Blumenrohr beneidenswert blühfreudig und höchst farbintensiv. Doch was wird aus ihm, wenn die Temperaturen in den unteren Bereich des Thermometers fallen? Ist es winterhart?

Canna winterhart

Die Schönen sind nicht winterhart

Zwar gibt es Cannaarten wie Canna Lumbautum – eine optisch weniger ansprechende und wenig verbreitete Art -, die Minusgrade vertragen. Doch die im Handel üblichen Arten und Sorten sind nicht winterhart. Aus diesem Grund müssen Sie Ihre Canna, wenn Sie sie auch im Folgejahr wieder bewundern wollen, vor dem Frost schützen .

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Wo kann Canna überwintert werden?

Da dieses Tropengewächs ausgesprochen sensibel auf Eis und Schnee reagiert, sollte es im Winter einen Unterschlupf zur Verfügung gestellt bekommen. Canna im Freien zu überwintern ist zwecklos.

Ausschließlich in wintermilden Lagen und mit einem entsprechenden Schutz ausgestattet, könnte Canna draußen überwintert werden. Darum ist es ratsam, Zuhause, im Keller oder in der Garage ein Quartier zu finden.

Wie überwintert man Canna am besten?

Die gesamte Pflanze mitsamt Stängeln und Blättern kann man nur in einem Wintergarten überwintern. Wer keinen Wintergarten hat, sollte nur die Rhizome überwintern .

Folgendermaßen gehen Sie mit den Knollen vor:

  • im Spätherbst ausgraben
  • von restlicher Erde befreien
  • in Sand, Sägespäne oder Erde legen und mit dem jeweiligen Material bedecken
  • an einem kühlen Ort überwintern (Temperaturen zwischen 5 und 10 °C)
  • ggf. ab und zu leicht gießen

Wann ist es an der Zeit das Winterquartier zu verlassen?

Das Überwintern der Rhizome kann bereits ab Januar ein Ende nehmen. Dann können die Rhizome vorgetrieben werden. Ob vorgetrieben oder nicht vorgetrieben, erst im Mai sollte Canna ins Freiland gepflanzt werden. Im Topf kann es ab März tagsüber und an frostfreien Tagen auf den Balkon oder die Terrasse gestellt werden.

Tipps & Tricks

Keine Sorge, wenn die Canna im Herbst zu spät in ihr Quartier befördert wurde und ein frostige Nacht miterleben musste. In der Regel übersteht die Pflanze eine kurze Frosteinwirkung.

Text: Anika Gütt

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