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Buschbohnen werden am besten blanchiert eingefroren

Praktischer Vorrat: Buschbohnen einfrieren

Wer Buschbohnen im eigenen Garten anbaut, erntet oft zu viele auf einmal. Wie Sie Ihre Buschbohnen haltbar machen und einfrieren, erfahren Sie im Folgenden.

Was sind Buschbohnen?

Unter dem Begriff Buschbohnen versammeln sich zahlreiche Bohnenarten, die eine Gemeinsamkeit haben: Sie wachsen nicht höher als 60 Zentimeter und benötigen deshalb keine Rankhilfe. Sie stehen also den anderen bekannten und beliebten Gartenbohnen gegenüber, den Stangenbohnen. Es sind jeweils sowohl die grünen Bohnenhülsen, die unreif geerntet werden, als auch die ausgereiften Bohnenkerne gegart essbar.

Grüne Bohnenhülsen oder frische Bohnenkerne vorbereiten

Um grüne Bohnen einzufrieren, putzen Sie sie vorab, indem Sie sie waschen, abtrocknen, beide Enden abschneiden, gegebenenfalls vorhandene Fäden abziehen und die Bohnen quer halbieren oder dritteln.
Die Vorbereitung der reifen Bohnenkerne beschränkt sich darauf, die Bohnenhülsen aufzubrechen und die Kerne herauszupulen.

Einfrieren von rohen Buschbohnen

Am schnellsten geht es, wenn Sie die Buschbohnen roh einfrieren. Dabei sollten Sie bedenken, dass die gefrorenen Bohnen in rohem Zustand schneller an Farbe, Aroma und Vitaminen verlieren als zuvor blanchierte Bohnen.
Geben Sie die vorbereiteten grünen Bohnen oder Bohnenkerne in ein geeignetes Gefrierbehältnis, beispielsweise Gefrierbeutel oder Boxen aus Kunststoff oder Edelstahl mit Deckel. Vergessen Sie nicht, diese mit dem Datum des Einfrierens und dem Inhalt zu beschriften. Aus Gefrierbeuteln drücken Sie vor dem Verschließen so viel Luft wie möglich heraus. Die verpackten Bohnen geben Sie dann ins ***-Gefrierfach.

Einfrieren von blanchierten Buschbohnen

Durch das Blanchieren der Bohnen werden Enzyme zerstört, die die Bohne altern lassen, also ihren Geschmack, Vitamingehalt und die äußere Erscheinung negativ beeinflussen. Deshalb ist es von Vorteil, blanchierte Bohnen einzufrieren.

  1. Kochen Sie reichlich Salzwasser auf.
  2. Geben Sie die vorbereiteten Bohnen ins sprudelnd kochende Wasser.
  3. Gießen Sie sie nach zwei bis drei Minuten Kochzeit ab.
  4. Geben Sie die Bohnen für einen Moment in Eiswasser, um den Garprozess zu unterbrechen.
  5. Lassen Sie die blanchierten Bohnen vollständig auskühlen und abtrocknen.
  6. Geben Sie sie in beschriftete Gefrierbeutel (vor dem Verschließen drücken Sie die Luft heraus) oder geeignete Boxen mit Deckel und verschließen Sie sie vor dem Einfrieren sorgfältig.

Was ist beim Auftauen und Verarbeiten zu beachten?

Bohnen müssen vor dem Verzehr vollständig durchgegart werden, da sie das giftige Protein Phasin enthalten. Durch Hitze wird es zerstört, wodurch die Bohnen genießbar werden. Dies gilt sowohl für grüne Bohnen als auch für Bohnenkerne.
Da die Buschbohnen nicht roh verzehrt werden können, brauchen Sie sie vor der Verarbeitung nicht aufzutauen. Geben Sie den kompletten Inhalt des Gefrierbehältnisses einfach in kochendes Salzwasser und garen Sie die grünen Bohnen mindestens zehn Minuten lang, Bohnenkerne mindestens 15 Minuten. Diese Werte hängen von der Dicke der Bohnen ab. Wenn Sie beispielsweise einen Eintopf machen, können Sie die gefrorenen Bohnen auch direkt in die Brühe geben und dort ausreichend lange garen.
Tiefgekühlte Bohnen sollten Sie innerhalb eines Jahres aufbrauchen.

Text: Gartenjournal.net Artikelbild: BravissimoS/Shutterstock

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