Brechbohnen einfrieren: So wird’s gemacht

Wer Bohnen im eigenen Garten angebaut hat, der kann vielleicht zur Erntezeit nicht so viele Bohnen auf einmal essen. Das Einfrieren ist dann eine gute Möglichkeit, die Brechbohnen haltbar zu machen. Erfahren Sie hier, was beim Einfrieren von Brechbohnen zu beachten ist und wie Sie dabei vorgehen.

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Brechbohnen werden am besten blanchiert eingefroren

Einfrieren oder Einkochen?

Wer zu viele Bohnen geerntet oder gekauft hat, steht vor der Frage, wie er die Brechbohnen haltbar machen kann. Zwei Methoden kommen dann schnell in den Sinn: Das Einfrieren oder das Einkochen. Was ist besser?
Wenn Sie ausreichend Platz in Ihrem Tiefkühlschrank haben, sollten Sie Ihre Brechbohnen einfrieren. Beim Einkochen werden wertvolle Nährstoffe zerstört, denen jedoch die Kälte im Tiefkühlschrank nichts anhaben kann. Außerdem bleibt beim richtigen Vorgehen die schöne grüne Farbe der Bohnen beim Einfrieren erhalten, beim Einkochen nicht.

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Kann man Brechbohnen roh einfrieren?

Ja, Brechbohnen können roh eingefroren werden. Es kursiert das Gerücht, dass Brechbohnen giftig werden, wenn sie roh eingefroren werden. Das stimmt im Prinzip, denn rohe Bohnen sind immer giftig. Allerdings tut das Einfrieren nichts zur Sache. Sobald Sie Ihre Brechbohnen aus dem Tiefkühlfach holen und gründlich kochen, wird das giftige Eiweiß Phasin zerstört und die Bohnen werden essbar – egal, ob sie vorher tiefgekühlt waren oder nicht.
Feinschmecker empfehlen, die Brechbohnen nicht vor dem Kochen aufzutauen sondern gefroren ins heiße Wasser zu geben.

Schritt für Schritt Brechbohnen einfrieren

Empfehlenswerter ist es, die Brechbohnen vor dem Einfrieren zu blanchieren. So bleiben Farbe und Konsistenz besser erhalten, als wenn Sie sie roh einfrieren. Gehen Sie also wie folgt vor:

  • Sortieren Sie angefaulte, angefressene oder anders unschöne Brechbohnen aus.
  • Waschen Sie Ihre Bohnen gründlich.
  • Kappen Sie Ende und Spitze der Bohnen und schneiden Sie sie in portionsgerechte Stücke.
  • Lassen Sie sie dann 3 Minuten in kochendem Salzwasser garen.
  • Holen Sie die Bohnen heraus und schrecken Sie sie in möglichst kaltem Wasser ab.
  • Lassen Sie die Bohnen gut abtropfen und/ oder trocknen Sie sie mit einem Tuch.
  • Füllen Sie die Brechbohnen in einen Gefrierbeutel oder in einen speziellen Behälter und verschließen Sie diesen. Entfernen Sie sämtliche Luft aus dem Gefrierbeutel.
  • Notieren Sie das Einfrierdatum.

Wie lange sind eingefrorene Brechbohnen haltbar?

In einem herkömmlichen Tiefkühlschrank können Sie Bohnen zwischen acht und zehn Monaten problemlos lagern.

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Text: Sara Müller
Artikelbild: BravissimoS/Shutterstock

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