Die Rinde des Birnbaums – Aussehen und Merkmale

Die Rinde des Birnbaums ist nahezu unverwechselbar. Einen Birnbaum erkennen Sie deshalb auch im Winter, wenn die Bäume keine Blätter tragen. Die Rinde hat den Auftrag, die saftführenden Teile des Baums vor Fraß und anderen Beschädigungen zu schützen.

Birnbaum Rinde

Daran erkennen Sie eine gesunde Birnbaumrinde

Im Bereich des Stammes wird die Rinde Borke genannt. Sie hat eine dunkle graubraune Farbe. Charakteristisch sind die Risse, die im Laufe der Zeit auftreten. Häufig sind sie gitterförmig angelegt. Sie geben dem Baum ein schuppiges Aussehen.

An den großen Schuppen sowie am typischen spitzen Aufbau der Krone unterscheiden Sie Birnbäume von Apfelbäumen.

Sind die Risse in der Borke sehr groß, kann dies auf Frostschäden hindeuten. Das passiert vor allem bei jungen Hochstamm-Bäumen. In diesem Fall sollten Sie für einen Frostschutz im Winter sorgen.

Die Rinde der Zweige

Die Rinde der Zweige ist zunächst glänzend braun. Mit zunehmendem Alter bekommt sie eine graubraune Färbung.

Bei manchen Birnensorten bilden sich auf der Rinde der Äste dornenähnliche Auswüchse. Das ist normal und kein Anzeichen für eine Erkrankung.

Tipps & Tricks

Zeigen sich auf der Rinde orange oder braune Stellen, die sehr trocken sind, leidet der Birnbaum möglicherweise unter Baumkrebs. Die betroffenen Rinden- und Baumteile müssen ausgeschnitten und verbrannt oder über den Hausmüll entsorgt werden.

Text: Sigrid Hestermann

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