Ist die Birke giftig – und wann ja, für wen?

Grundsätzlich sind viele Bestandteile der Birke bekannt für ihre heilsamen Inhaltsstoffe: Blätter, Rinde oder Knospen finden gerne für medizinische oder kosmetische Zwecke Verwendung. Kann es also sein, dass manche Teile der Birke giftig für Mensch oder Tier sind?

Birke essbar
Einige Pflanzenteile der Birke sind essbar und heilend

Birke giftig für Menschen?

Birken gehören zu jenen besonderen Arten von Bäumen, die sogar essbar sind – manche Teile, versteht sich. Das Blatt der Birke etwa kann Ihnen zu Tee verarbeitet hilfreiche Dienste leisten. Aufgrund der unter anderem enthaltenen Flavonoide, ätherischen Öle und Vitamine kann der Genuss von Birkenblättern zur gesunden Ernährung beitragen und verschiedene Krankheitssymptome bekämpfen.

Ähnliches gilt für Birkenknospen: Auch diese können Sie problemlos pur verzehren oder zu einem Tee mit leicht holzigem Aroma aufbrühen. Birkensaft und Birkenzucker sind ebenfalls bekannte essbare und für den Körper positiv verwertbare Erzeugnisse der Birke. Insofern beinhaltet der Baum keine für den Menschen giftigen Substanzen.

Tiere und Birken

Da Birkenextrakte stark entwässernd wirken, ist bei einigen Tieren Vorsicht geboten. Zwar kann von einem giftigen Effekt auch hier nicht die Rede sein, manche Haustiere fühlen sich nach dem Knabbern an Birkenblättern oder der Rinde aber eher weniger gut. Dazu zählen insbesondere Wellensittiche. Grundsätzlich ist gegen einen Verzehr in Maßen aber auch bei den Vögeln oder etwa bei Pferden nichts zu sagen.

Text: Gartenjournal.net

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