Bergenie kombinieren: Für Frühlingszauber der Extraklasse

Stolz aufrecht thronende Blüten und ein dunkelgrünes Laubgewand, das im Herbst gern rötlich behaucht wird, sind die unwiderstehlichen Argumente der Bergenie. Obwohl sie im Einzelstand bereits eindrucksvoll daherkommt, sieht sie mit gewissen Begleitpflanzen noch beeindruckender aus.

bergenie-kombinieren
Bergenien und Tulpen passen sowohl im Beet als auch in der Vase gut zusammen

Welche Faktoren sind beim Kombinieren der Bergenie zu beachten?

Denken Sie beim Kombinieren von Bergenien an die folgenden Faktoren, um nachhaltig Freude am geschaffenen Gesamtbild haben zu können:

  • Blütenfarbe: weiß, rosa oder purpurrot
  • Blütezeit: März bis Mai
  • Standortanforderungen: sonnig bis halbschattig, frische und nährstoffreiche Erde
  • Wuchshöhe: 30 bis 50 cm

Lesen Sie auch

Der niedrige Wuchs der Bergenie wird nur zur Blütezeit von den langen Blütenstielen überragt. Beachten Sie dies bei der Wahl von Kombinationspartnern. Die meiste Zeit des Jahres sind Bergenien eher bodendeckende Blattschmuckstauden.

Da Bergenien am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten wachsen, sollten sie nicht mit schattenliebenden Gewächsen kombiniert werden.

Berücksichtigen Sie außerdem, dass Bergenien im Frühling in ihrer Blüte stehen. Frühlingsblüher sind daher die idealen Komponenten, um mit den Bergenien zusammen ein Blütenmeer zu kreieren.

Bergenie im Beet oder im Kübel kombinieren

Dank ihrer Anspruchslosigkeit und ihrem ganzjährig attraktiven Erscheinungsbild fügt sich die Bergenie neben zahlreichen anderen Stauden herrlich ein. Sowohl zarte Gräser wie das Bärenfellgras als auch blühfreudige Stauden wie Sterndolden und Astilben passen zu ihr. Erschaffen Sie sich eine aufleuchtende Komposition verschiedener Blüten oder eine sich gegenseitig ergänzende Pflanzung zum Beispiel aus Blattschmuckstauden und Bergenien.

Perfekte Pflanzpartner für Bergenien sind unter anderem:

  • Astilben
  • Frauenmantel
  • Funkien
  • Sterndolden
  • Bärenfellgras
  • Tränendes Herz
  • Grasnelken
  • Frühblüher wie Tulpen, Hyazinthen und Narzissen

Bergenie mit Sterndolde kombinieren

Die dunkelgrünen Blätter der Bergenie verleihen den Sterndolden einen tollen Auftritt. Ihre Blüten erheben sich im Sommer über das glänzende Laubwerk der Bergenien und funkeln durch den sattgrünen Untergrund geradezu. Zusätzlich ist diese Kombination vorteilhaft, da Bergenien und Sterndolden gleiche Standortanforderungen stellen.

[bild:beet|bergenie,sterndolde]

Bergenie mit Astilbe kombinieren

Hinter die Bergenien gepflanzt, kommen weiße oder karminrote Astilben prachtvoll zum Vorschein. Ihre wildromantische Art, die durch die federleicht erscheinenden Blütenrispen geprägt wird, gleicht das im Sommer strenge Ebenbild der Bergenien aus. Diese Kombination überzeugt auch dadurch, dass die Blüten beider Pflanzen nicht gleichzeitig, sondern aufeinanderfolgend erscheinen und das Beet somit lange Zeit dekorativ gestaltet ist.

[bild:beet|bergenie,astilbe]

Bergenie mit Tränenden Herz kombinieren

Im Kübel profitiert die Bergenie von einer Kombination mit dem Tränenden Herz. Die Beiden vereinen sich während ihrer gemeinsamen Blütezeit zu einer Sinfonie aus Farben, wenn Sie bei der Pflanzung den Fokus auf rosa bis rosarote Bergenien setzen.

[bild:kuebel|bergenie,traenendes herz]

Bergenie als Strauß in der Vase kombinieren

Die kleinen Glockenblüten bezaubern das Auge, wenn die Bergenien als Strauß in einer Vase stehen dürfen. Dort vereinen sie sich optisch gern mit gelben Tulpen und weiß-gelben Narzissen. Wenn Sie purpurrote Bergenien verwenden, entsteht ein fröhlicher Kontrast. Eine Farbharmonie hingegen erhalten Sie, wenn Sie die Tulpen und Narzissen mit weißen Bergenien zusammenschließen.

  • Narzissen
  • Tulpen
  • Kaukasus-Vergissmeinnicht
  • Bartnelken
  • Levkojen
[bild:vase|bergenie,tulpen,narzissen]
Text: Anika Gütt
Artikelbild: Svetlana Klaise/Shutterstock

Jetzt für unseren Newsletter anmelden

Erhalten Sie den monatlichen Newsletter von Gartenjournal in Ihr
E-Mail-Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.