Bananenpflanze umtopfen: So gelingt’s jedem im Handumdrehen

Bananenpflanzen wachsen sehr schnell. Jährlich können sie bis zu 2 Metern Länge zunehmen. Aus diesem Grund können diese Pflanzen in unseren Gefilden mindestens einmal pro Jahr umgepflanzt werden.

Bananenpflanze umtopfen
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Gute Vorbereitung

Der beste Zeitpunkt für den Topfwechsel ist ähnlich wie bei anderen Pflanzen das Frühjahr. Grundsätzlich wird erst umgetopft, wenn der alte Blumentopf zu klein ist. Sobald die Wurzeln beginnen, aus den Wasserlöchern auszutreten ist der perfekte Zeitpunkt gekommen.

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Am besten eignen sich Tontöpfe als neues Domizil. Je nach erwarteter Größe der Pflanze sollte ein entsprechend großes Format gewählt werden. Der neue Topf muss dennoch ausreichend Halt bieten.

Perfekte Erde zum Umtopfen

Nach dem Umtopfen erholt sich der Bananenbaum im Eiltempo. Schnell geht sie erneut zum weiteren Wachstum über.

Als Untergrund eignet sich lockeres, durchlässiges Pflanzsubstrat. Ein pH-Wert von circa 7 ist ideal. Torf eignet sich zur Anzucht ebenso gut.

Schützendes Pflanzsubstrat

Da die Bananenpflanze ein Lieblingsort für Schädlinge und Ungeziefer ist, sollte ein besonderer Fokus auf den richtigen Untergrund gelegt werden.

Es hat sich bewährt, das Pflanzsubstrat vor dem Umtopfen zu desinfizieren:

  • im Backofen oder Mikrowelle
  • circa 15 Minuten
  • mindestens 160 Grad Celsius

Im Folgenden kann das behandelte Substrat sofort verwendet werden. Es sollte für das Einpflanzen leicht angefeuchtet werden.

Weitere Handgriffe

Beim Umtopfen ist es wichtig, die Schösslinge vorsichtig von der Mutterpflanze zu trennen. Diese zehren stark von der mütterlichen Energie.

Zudem können Hobbygärtner mit gutem Gewissen ebenso ein Stück des Wurzelballens entfernen. Unterirdisch bilden diese oft starke Ausläufer. Diese gilt es einfach zu lösen.

Tipps & Tricks

Bei gutem Wachstum erfreut die Pflanze mit vielen Blättern. Ein bis zwei neue Prachtexemplare pro Woche sind dabei ein Kinderspiel. Allerdings sollte bei der Wahl des Zeitpunktes zum Umtopfen ausschließlich die Größe des Wurzelballens betrachtet werden.

FT

Text: Burkhard

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