Aprikosenbaum düngen – wie er genügend Nährstoffe bekommt

Viel Sonnenschein ist für diesen Baum ungemein wichtig. Doch Sonne allen kann ihm die süßen Früchte nicht entlocken. Es müssen auch genügend Nährstoffe in seinem Erdreich sein, damit er wie erwartet trägt. Doch wann ist er mit dem Düngen zufrieden?

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Das Frühjahr ist die beste Zeit für die Düngergabe

Die ersten Nährstoffe

Seine erste Nährstoffgabe erhält der junge Aprikosenbaum sofort nach der Pflanzung. Beim Anwurzeln kann ihn ein organischer Dünger am besten mit allem versorgen, was der Baum benötigt. Deswegen ist es ideal, wenn rund im Wurzelbereich eine dünne Schicht Gartenkompost verteilt wird.

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Aprikosenbäume mögen nährstoffreiche Erde. Sollte der Boden eher sandig und mager sein, genügt eine Startversorgung nicht. Dann muss der Boden vor der Pflanzung aufgewertet werden, indem er mit Laub- oder Rindenkompost durchmischt wird. Das wird seinen Humusgehalt erhöhen.

Jährliche Versorgung mit Dünger

Nach der Pflanzung muss der Aprikosenbaum weiterhin regelmäßig mit Nährstoffen versorgen. Wann immer möglich, ist ein natürlicher Dünger zu bevorzugen:

  • einmal jährlich düngen genügt
  • das Frühjahr ist die optimale Zeit
  • pro Quadratmeter drei Liter Kompost einsetzen
  • rund um Wurzelbereich verteilen

Damit ist der Baum bestens versorgt. Eine weitere Düngung ist nicht mehr erforderlich. Ganz im Gegenteil, eine zu hohe Nährstoffkonzentration kann sich für seine Vitalität sogar nachteilig auswirken.

Tipps

Auch reifer Pferdemist ist für die Versorgung dieses Baumes gut geeignet. Achten Sie darauf, dass er aus biologischer Pferdehaltung stammt, damit er keine schädlichen Stoffe enthält.

Frosthärte verbessern

Wie winterhart sich der Baum entwickelt, hängt auch mit seinen Lebensbedingungen zusammen. Damit die Frosthärte des Baumes noch verbessert wird, kann er mit etwas Patentkali versorgt werden. Die beste Zeit für die schwache Kaliumdüngung ist gleich nach der Ernte.

Bäumchen im Kübel

Da der Aprikosenbaum von bescheidener Größe ist, und sich zudem gut durch Schnittmaßnahmen formen lässt, kann er auch in einem großen Kübel kultiviert werden. Hier ist er auf eine regelmäßige Nährstoffversorgung besonders angewiesen. Denn das Erdreich, aus dem er schöpfen kann, ist sehr begrenzt.

  • alle vier Wochen düngen
  • während der Wachstumszeit von März bis Juli
  • organische Düngemittel sind ideal

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: Yuri Kravchenko/Shutterstock
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